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BASF mit rentablem Agrargeschäft

Pflanzenforschung im BASF-Labor
am Freitag, 26.02.2021 - 12:04 (Jetzt kommentieren)

Die BASF-Gruppe hat 2020 deutliche Gewinneinbußen erlitten. Das Agrargeschäft blieb aber rentabel.

Mit 59,1 Milliarden Euro erzielte die BASF-Gruppe im vergangenen Jahr dank eines sehr starken vierten Quartals einen im Vergleich zum Vorjahr stabilen Umsatz. Das gab das Unternehmen heute bei der Vorstellung des Jahresberichts bekannt. Aufgrund der Corona-Pandemie verzeichnete der Konzern jedoch ein deutlich geringeres Ergebnis.

In der Gruppe sank das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 4,2 Milliarden Euro im Jahr 2019 auf minus 191 Millionen Euro im vorigen Jahr. Der Grund dafür waren Sonderbelastungen hauptsächlich aus nicht zahlungswirksamen Wertminderungen im dritten Quartal.

Agrarsparte mit positivem Ergebnisbeitrag

Die Sparte „Agricultural Solutions“, die nur rund ein Achtel des Konzernumsatzes ausmacht, steuerte im vergangenen Jahr einen positiven Beitrag zu dem insgesamt negativen Ergebnis aus Betriebstätigkeit bei. Das Agrargeschäft verzeichnete zwar einen Rückgang des EBIT um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, verbuchte mit 582 Millionen Euro jedoch ein deutlich positives Ergebnis.

Kräftiges globales Wirtschaftswachstum erwartet

Für das Jahr 2021 erwartet die BASF, dass sich die Weltwirtschaft von dem starken Einbruch infolge der Corona-Pandemie erholt. Der Ludwigshafener Mischkonzern geht von einem globalen Wirtschaftswachstum von 4,3 Prozent aus. Unter dieser Voraussetzung erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 61 Milliarden und 64 Milliarden Euro.

Das EBIT vor Sondereinflüssen soll zwischen 4,1 Milliarden und 5 Milliarden Euro zu liegen kommen. Im Jahr 2020 waren dies knapp 3,6 Milliarden Euro.

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