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Agrarhandel

BayWa: Gewächshäuser als neues Geschäftsfeld

Gewächshaus
am Dienstag, 20.02.2018 - 16:30 (Jetzt kommentieren)

Der Agrarhandelskonzern BayWa möchte mit Gewächshäusern ein neues Geschäftsfeld erschließen und so die Preisschwankungen im Agrarhandel ausgleichen.

Mit dem Bau von Gewächshäusern wagt die BayWa AG den Einstieg in ein neues Geschäftsfeld und möchte sich so in Zukunft eine neue Einkommensquelle schaffen, für die sie noch auf der Suche nach Investoren ist. Das kündigte der Agrarhandelskonzern vor fast einem Jahr an. Nun werden weitere Details zu den Plänen bekannt.

Die erste Anlage geht bereits in diesem Jahr in Abu Dhabi in Betrieb. Auf einer Fläche von zehn Hektar sollen dort jährlich 5.000 bis 6.000 Tonnen Tomaten produziert werden, wie der Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das Pilotprojekt wird gemeinsam mit der Agrarfirma Al Dahra Group sowie der Königsfamilie in Abu Dhabi betrieben.

BayWa investiert bis zu 300 Millionen Euro

„Wir haben beschlossen, mittelfristig bis zu 300 Millionen Euro in den Bau von Gewächshäusern zu investieren, die wir dann weiterverkaufen wollen“, so Lutz. Neben dem Profit sieht Lutz auch Vorteile für die Umwelt. Dank des technologischen Fortschrittes soll der Wassereinsatz um bis zu 65 Prozent und der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln um bis zu 70 Prozent reduziert werden. Außerdem müssen die Gewächshauskulturen dann nicht mehr über weite Strecken transportiert und importiert werden.

Produktion und Vermarktung durch die BayWa

Neben der agrarischen Produktion möchte die BayWa Investoren auch die Vermarktung anbieten. Geplant ist die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens, um so selbst der Hersteller und Einkäufer zu sein und die eigenen Projekte umsetzen zu können, aber auch als Anbieter für interessierte Firmen auftreten zu können, so Christina Bell, Leiterin des Obst und Gemüsegeschäfts der BayWa.

Generell möchte man sich mit den Gewächshäusern ein weiteres Standbein schaffen, um die traditionell starken Schwankungen im Agrarhandel auszugleichen.

Mit Material von dpa, Handelsblatt

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