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Digitalisierung

BayWa stärkt herstellerunabhängige Kompatibilität von Maschinen

Next-Machine-Management
am Montag, 11.11.2019 - 16:28 (Jetzt kommentieren)

Die BayWa-Tochter FarmFacts bringt ein Modul auf den Markt, das die Kommunikation zwischen Maschinen und Geräten erleichtern soll.

Das Software-Modul Next Machine Management soll eines der größten Investitionshemmnisse bei der Digitalisierung der Landwirtschaft lösen, nämlich dass sich Maschinen und Geräte unterschiedlicher Hersteller nicht „miteinander verstehen“. Auf der Agritechnica 2019 stellte die Hauptgenossenschaft das Modul heute vor.

Die Anzahl an Herstellern und Schnittstellen für den Datenaustausch hat in den letzten Jahren zugenommen und damit die Kompatibilitätsprobleme zwischen Technik und Software unterschiedlicher Hersteller. Mit dem Software-Module Next Machine Management hat FarmFacts nun nach eigenen Angaben die Grundlage für herstellerunabhängiges Digital Farming geschaffen. An der Entwicklung beteiligt waren die Landtechnikmarken Fendt, Krone, Kuhn, Lemken, Massey Ferguson, Pöttinger, Rauch und Valtra.

Der agrirouter wird zur Datenautobahn

Das Informationssystem nutzt den „agrirouter“ als Datenautobahn für den Austausch zwischen Maschine und Software. Es setzt auf das modulare Farmmanagement-System Next Farming von FarmFacts auf, das nach den Worten von Gunnar Zinkhahn, Geschäftsführer der FarmFacts GmbH, bereits 3,8 Millionen Hektar abdeckt. Auf der Messe wird das Next Machine Management Modul zum Preis von 249 Euro pro Jahr in den Markt eingeführt.

Daten per Knopfdruck austauschen

„Egal wo sich die Maschine gerade befindet, kann der Landwirt mit Next Machine Management smart und per Knopfdruck Maschinendaten austauschen, agronomisch bewerten und dokumentieren – und zwar grundsätzlich unabhängig davon, welchen Maschinenhersteller oder -typ der Landwirt bevorzugt“, sagte Gunnar Zinkhahn.

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