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Abgasmanipulation

CNH Industrial: Verdacht auf Abgasmanipulation bei Autos

Firmengebäude von CNH mit Fahnen.
am Mittwoch, 22.07.2020 - 15:21 (Jetzt kommentieren)

Der Konzern CNH Industrial wurde von der Staatsanwaltschaft mit dem Verdacht auf Abgasmanipulationen durchsucht. Es geht um Autos und Kleintransporter, aber nicht um Traktoren.

Die Staatsanwaltschaft durchsuchte Standorte von CNH Industrial unter dem Verdacht des Diesel-Betrugs. Das Verfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges richte sich gegen Verantwortliche unter anderem der Konzerne Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und Case New Holland Industrial (CNHi), zu dem Iveco gehört, heißt es auf einer Internetseite der Frankfurter Polizei zu dem Fall.  

Der Verdacht: In diversen Modellen von Fiat und Iveco selbst sowie von Alfa Romeo und Jeep sollen Motoren mit einer illegalen Abgastechnik stecken.

Zu CNH gehören auch die Traktormarken New Holland, Steyr und Case IH. Traktoren sind nach jetztigem Kenntnisstand nicht betroffen.

CNH Industrial kooperiert mit Staatsanwaltschaft

CNH Industrial äußerte sich in einer Mitteilung, dass man mit den Behörden kooperiere. Durchsucht wurden insgesamt zehn Gewerbeobjekte in Baden-Württemberg und Hessen, darunter der Sitz von FCA Deutschland in Frankfurt, sowie in der italienischen Region Piemont und im Schweizer Kanton Thurgau.

Betroffen sind Fahrzeuge von Fiat, Jeep, Alfa-Romeo und Iveco

Angaben zu den Fahrzeugmodellen machte die Staatsanwaltschaft nicht. Die genannten Motoren der Baujahre 2014 bis 2019 mit den Abgasnormen Euro 5 und 6 stecken aber in einer ganzen Reihe von Fiat-, Jeep-, Alfa-Romeo- und Iveco-Fahrzeugen vom Kleinwagen bis zum Transporter. Die Ermittler riefen Käufer der betroffenen Fahrzeuge auf, sich bei der Polizei zu melden.

Mit Material von dpa

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