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Genossenschaften

HaGe Kiel verfehlt die Erwartungen

Rapsfeld in Schleswig-Holstein
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Norbert Lehmann, agrarheute
am
04.04.2019

Die Kieler Hauptgenossenschaft Nord AG (HaGe) hat die selbst gesteckten Erwartungen 2018 verfehlt.

Das Konzernergebnis entspricht nicht unserem Anspruch, dennoch sind wir unter diesen extremen Bedingungen des vergangenen Jahres noch zufrieden, erklärten die HaGe-Vorstände Markus Grimm und Henrik Madsen.

Die HaGe erzielte voriges Jahr ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 7,4 Mio. Euro nach 26,6 Mio. Euro im Jahr 2017. Das Ergebnis vor Zinsten, Steuern und Abschreibungen von (EBITDA) ging von 46,3 Mio. auf 26,3 Mio. Euro zurück. Bei einem Umsatz von knapp 2,1 Mrd. Euro, das waren 2,7 Prozent weniger als im Vorjahr, verschlechterte sich die Umsatzrendite von 1,2 auf 0,4 Prozent.

Weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel, kleinere Ernte

Witterungsbedingte Effekte und politische Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft haben nach Darstellung der Genossenschaft sowohl zu einer geringeren Pflanzenschutz- und Düngungsintensität, als auch zu einer deutlich kleineren Ernte geführt und das Ergebnis negativ beeinflusst.

Konsolidierungskurs wird beibehalten

"Wir haben unsere Strukturen seit 2015 deutlich verschlankt und effizienter gestaltet, wodurch wir deutlich belastbarer geworden sind. Sowohl an unserem Kurs der regionalen Konsolidierung und ständigen Anpassung unserer Strukturen als auch an den gesteckten Wachstumszielen im Rahmen unserer Gesamtkonzernstrategie Leading the way 2021 halten wir fest", unterstrich der HaGe-Vorstand.

Im Geschäftsjahr 2018 feierten die Kieler ihr 120jähriges Bestehen.

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