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Landtechnikindustrie

John Deere mit sprunghaftem Wachstum

John Deere 6250R mit Pflug
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Norbert Lehmann, agrarheute
am
03.12.2018

Der Weltmarktführer für Landmaschinen, Deere & Company, hat 2017/18 mit einem kräftigen Plus abgeschlossen. Eine lebhafte Nachfrage der Landwirte trug dazu bei.

Bessere Marktbedingungen und Wachstum durch Zukäufe haben Gewinn und Umsatz des Bau- und Landmaschinenherstellers Deere & Company im Ende Oktober abgeschlossenen Geschäftsjahr deutlich wachsen lassen.

Gemäß dem Geschäftsbericht, den der Konzern in Moline, Illinois, vorgelegt hat, stieg der Jahresumsatz gegenüber 2016/17 um gut ein Viertel auf 37,6 Mrd $ (32,9 Mrd Euro). Der Nettogewinn vergrößerte sich um 9,7 % auf fast 2,37 Mrd $ (2,09 Mrd Euro).

Nachfrage nach Landmaschinen belebt sich weiter

Der Verwaltungsratsvorsitzende Samuel R. Allen sprach von einem "soliden Jahr". Er berichtete von einer hohen Nachfrage sowohl nach Land- als auch nach Bautechnik. „Die Ersatzinvestitionen bei den Landmaschinen beleben sich weiter, ungeachtet von Spannungen im Welthandel und anderen geopolitischen Themen“, so Allen.

Die Landmaschinenverkäufe in Nord- und Südamerika hätten zugelegt und auch bei den Baumaschinen entwickle sich das Geschäft weiterhin positiv. Besser als erwartet entwickelt sich der Gewinnbeitrag der im Dezember 2017 übernommenen Wirtgen Group. Der Weltmarktführer für Straßenbaumaschinen aus Windhagen im Westerwald steuerte dem Bericht zufolge im Gesamtjahr 12 % zur Umsatzsteigerung in den Maschinensparten von Deere bei.

Verhaltener Ausblick für die EU

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Deere-Konzernspitze einen weiteren Umsatzanstieg, und zwar von 7 %. Der Umsatzbeitrag der Wirtgen Group, zu dem auch die Marke Vögele gehört, sowie andererseits ungünstige Umrechnungskurse sind in dieser Prognose berücksichtigt.

Beim Nettogewinn wird eine Zielmarke von 3,6 Mrd $ (3,2 Mrd Euro) angepeilt. In der Landmaschinensparte rechnen die Analysten in den USA und Kanada mit einer höheren Ersatzbeschaffung von leistungsstarken Maschinen sowie einer anhaltenden Nachfrage nach Kompakttraktoren. Diese Treiber sollen einen spartenbezogenen, regionalen Umsatzanstieg von 5 % möglich machen.

Mit Blick auf die Märkte der Europäischen Union rechnet Deere & Company mit gleichbleibenden Erlösen. Die Trockenheit hemme hier aller Voraussicht nach die Investitionen in wichtigen Märkten.

In Südamerika erwartet man bei Traktoren und Mähdreschern einen konstanten bis leicht wachsenden Umsatz. Hier sollen die Verkäufe von einem starken brasilianischen Markt profitieren. Stabile bis schwächere Umsätze werden in Asien erwartet.

Mit Material von John Deere, Agra-Europe
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