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Krebskranker Gärtner reicht erste Glyphosat-Klage in Australien ein

Glyphosat buchstabiert auf Boden
am
04.06.2019
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Erstmals hat jetzt auch in Australien ein krebskranker Roundup-Anwender gegen die Bayer-Tochter Monsanto Klage erhoben.

Wie der staatliche Rundfunksender ABC News berichtet, musste der selbstständige Gärtner Michael Ogliarolo, 54, sein Unternehmen 2015 krankheitsbedingt aufgeben, nachdem bei ihm vier Jahre zuvor ein Non-Hodgkin-Lymphom diagnostiziert worden war.

Strategie folgt den US-Klagen

Ogliarolo wendete Roundup-Produkte von Monsanto über 18 Jahre in seiner Funktion als Gartenbauunternehmer an. Er wirft dem Hersteller vor, nicht ausreichend vor den Gesundheitsrisiken gewarnt zu haben. Sein Anwalt will ähnlich argumentieren wie die Kläger-Anwälte in den USA. Dort wurden bisher vier Krebspatienten hohe Schadenersatzsummen zu erkannt. Allerdings sind die Verfahren noch nicht rechtsgültig abgeschlossen.

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