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K+S verdient wieder mehr

Kalibergwerk
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Norbert Lehmann, agrarheute
am
15.03.2018

Für den Dünger- und Salzproduzenten K+S ist es im Geschäftsjahr 2017 wieder besser gelaufen. Die Düngerpreise haben sich erholt.

Nach einem deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang 2016 stiegen die Erlöse 2017 auf 3,63 Milliarden Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Kassel mitteilte. Im Jahr zuvor lagen sie bei 3,46 Milliarden Euro.

Zu dem Umsatzplus trugen eine höhere Produktion vor allem von Düngemittelspezialitäten am Standort Werra, aber auch erste Absatzmengen aus dem neuen Werk in Kanada bei. Das Werk im kanadischen Bethune wurde im Mai 2017 in Betrieb genommen. Bis Ende des Geschäftsjahres wurden die ersten 500.000 t Kali produziert. Das Unternehmen verspricht sich davon mittelfristig niedrigere durchschnittliche Produktionskosten.

Die Dividende soll steigen

Unter dem Strich verdienten die Kasseler 2017 bereinigt 145 Millionen Euro. Im Vorjahr lag das bereinigte Ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit bei 130,5 Millionen Euro. Die Dividende soll um 5 Cent auf 0,35 Euro je Aktie steigen.

"Obwohl 2017 ein vom Übergang geprägtes Jahr war, haben wir unsere Ziele erreicht und damit eine belastbare Grundlage für die Zukunft geschaffen", sagte Konzernchef Burkhard Lohr laut Mitteilung.

Für 2018 erwartet die Gruppe einen deutlichen Anstieg von Umsatz und Ergebnis. Die Produktion soll in Kanada und in Hessen gesteigert werden. Außerdem setzt K+S auf neue Geschäftsfelder mit Wachstumspotenzial wie zum Beispiel Flüssigdünger.

Mit Material von dpa
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