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Landtechnik treibt bei Krone das Wachstum an

Krone Maishäcksler im Einsatz
am Montag, 16.12.2019 - 14:37 (Jetzt kommentieren)

Die Krone-Gruppe erzielte 2018/19 vor allem aufgrund guter Landtechnikgeschäfte ein solides Umsatzplus.

Der Landtechnik- und Nutzfahrzeughersteller hat in dem Ende Juli abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/2019 ein Umsatzplus von fast 7 Prozent auf 2,24 Mrd. Euro erzielt. Dabei entwickelte sich vor allem das Inlandsgeschäft positiv. Der Auslandsumsatz stagnierte.

Krone erwirtschaftete voriges Jahr knapp ein Drittel seiner Erlöse mit Landtechnik und zwei Drittel mit Nutzfahrzeugtechnik.

In der Landtechniksparte verzeichnete Krone im Berichtsjahr einen Gesamtumsatz von 698,0 Mio. Euro. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von knapp 9,0 Prozent. Stärkster Einzelmarkt war Deutschland mit einem Anteil von 28,0 Prozent. Hingegen legte der Bereich Nutzfahrzeuge nur um 3,2 Prozent auf 1,54 Mrd. Euro Umsatz zu.

Ein schwieriges Jahr - politisch und klimatisch

Bernard Krone

Bernard Krone, geschäftsführender Gesellschafter der Krone Gruppe, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2018/2019.

„Das Jahr war geprägt von zum Teil schwierigen politischen Rahmenbedingen, die Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft hatten – wie zum Beispiel der Brexit oder auch der Handelsstreit zwischen den USA und China“, erläuterte Krone.  Hinzu kamen in einigen Regionen wiederholt schlechte klimatische Bedingungen, von der extremen Dürre bis zu starken Unwettern.

Baureihen wurden strategisch ausgeweitet

Nach eigenen Angaben führte Krone voriges Jahr die strategische Ausweitung der Baureihen sowie das Facelift von bereits bestehenden Maschinentypen konsequent fort. Zu den Höhepunkten des abgelaufenen Geschäftsjahres zählte die Unternehmensleitung die neue Rundballenpressen VariPack und Comprima Plus, der Swadro  TC 1370 sowie eine Vielzahl neuer Mähwerke, unter anderem auch das EasyCut F 400 CV mit klappbarem Mähholm.

Um der steigenden Nachfrage nach Landtechnik gerecht zu werden, investierte Krone am Standort Spelle in moderne Bearbeitungstechnologie.

Eigenkapital kräftig aufgestockt

Im Geschäftsjahr 2018/2019 lag die Bilanzsumme der Krone-Gruppe bei 1.305,5 Mio Euro nach 1.130,2 Mio. Euro im Vorjahr.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund des erzielten Jahresüberschusses zum Bilanzstichtag um 51,3 Mio. Euro auf 585,1 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote sank leicht von 47,2 % auf 44,8 %.

Das Investitionsvolumen der Krone Gruppe lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 116,5 Mio. Euro.

Bernard Krone sieht gute Wachstumschancen

Bernard Krone sieht auch für die Zukunft Wachstumschancen, denn sein Unternehmen biete Antworten auf die Herausforderungen der Mega-Trends wie zum Beispiel die weiterhin stark wachsende Weltbevölkerung. Prognosen zufolge würden im Jahr 2050 rund 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben; sie alle müssten mit Lebensmitteln versorgt werden und dazu bedürfe es einer hochmodernen und effizienten Landwirtschaft. Parallel zur Zunahme der Weltbevölkerung werde auch der Transport von Gütern und damit der Güterverkehr weiter steigen.

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