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Nordzucker baut Stellen ab

Nordzucker-Z-Rueben
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Anke Fritz, agrarheute
am
12.12.2018

Über 40 Millionen Euro verliert Nordzucker im operativen Geschäft. Jetzt baut Nordzucker Stellen ab und investiert in die Zuckerproduktion außerhalb Europas.

Nordzucker rechnet in diesem Jahr mit einem operativen Verlust von voraussichtlich 40 Millionen Euro. Im nächsten Jahr werden ebenfalls deutlich negative Ergebnisse erwartet.

Als Ursachen nennt das Unternehmen die Volatilität des Weltmarktes, das strukturelle Potenzial für Überproduktion in der EU und damit einhergehend ein verstärkter Wettbewerb um Marktanteile, die die Preise langfristig unter Druck setzen.
 

Kostenreduktion in der Verwaltung

Aufgrund der negativen Ergebnisaussichten hat das Unternehmen entschieden, Kosten zu reduzieren. Der Fokus liegt dabei auf dem Verwaltungsbereich. Sach- und Personalkosten sollen jeweils um 20 Millionen Euro gesenkt werden.

Zur Perspektive erklärt der Vorstandsvorsitzende Dr. Lars Gorissen: „Die bevorstehenden Veränderungen werden für uns alle herausfordernd. Wir sind davon überzeugt, dass wir den richtigen Weg gehen und uns zu einem in dem neuen Marktumfeld wettbewerbsfähigen, profitablen und weltweit tätigen Unternehmen entwickeln werden.“

Nordzucker investiert außerhalb Europas

Nordzucker plant in die Rohrzuckerproduktion außerhalb Europas einzusteigen. Hier ist das Unternehmen in Australien in konkreten Verhandlungen und schaut sich auch in anderen Regionen um. „Wachstum im Zucker findet nur außerhalb Europas statt und ein solches Engagement kann einen positiven Ergebnisbeitrag liefern. Stimmen die Rahmenbedingungen, ist diese Investition ein weiterer wichtiger Schritt, um Nordzucker in Zukunft international aufzustellen“, ist Gorissen überzeugt.

 

Mit Material von Nordzucker

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