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Zuckerkrise

Nordzucker investiert 100 Millionen Euro in schwedisches Werk

Nordzucker investiert 100 Millionen Euro in schwedisches Zuckerwerk
am
19.03.2019

Die Nordzucker AG will 100 Millionen Euro in das schwedische Werk Örtofta investieren. Die AG schließt dafür den anderen ihrer beiden Standorte in Schweden.

Die Nordzucker AG wird 100 Millionen Euro in die schwedische Zuckerproduktion investieren. Das gab das Unternehmen heute in einer Pressemitteilung bekannt. Geplant ist der Ausbau des Werks in Örtofta im Süden des Landes. Im Zuge der geplanten Maßnahmen wird der Standort in Arlöv geschlossen.

Offiziellen Angaben zufolge soll die Zuckerproduktion hiermit effizienter und energiesparender werden. Nach der geplanten Expansion des Unternehmens in Australien ist dies eine weitere Umstrukturierungsmaßnahme des zweitgrößten Zuckerproduzenten Europas. 

Stellenabbau geplant

Durch die Zusammenlegung der Produktion "wird es zu einem Rückgang der Mitarbeiterzahl kommen", bestätigte Katarina Silfversparre, Geschäftsführerin der schwedischen Tochtergesellschaft Nordic Sugar AB. Dieser werde durch "interne Versetzungen und Verrentungen" bewältigt. Genauere Aussagen traf die Unternehmensleiterin diesbezüglich nicht. Bereits im Februar hatte das Unternehmen bestätigt, Jobs in Europa abzubauen und verstärkt auf dem Weltmarkt zu agieren.

Geschäftsleitung betont Vorteile für das Klima

Die Geschäftsleitung betonte in diesem Zusammenhang, welche Vorteile die Umstrukturierung auf das Klima habe. So reduzierten sich der Energieverbrauch um 20 Prozent und die CO2-Emission um 18.000 Tonnen. Darüber hinaus sollen durch die Zusammenführung der Werke etwa 3.200 Lkw-Fahrten weniger im Jahr stattfinden.

Teil der Maßnahmen sind der Bau einer neuen Sirup- und Flüssiganlage, eines Hochregallagers und der Umbau des Servicezentrums. Die Umsetzung der Pläne soll bis zum Herbst 2021 abgeschlossen sein.  

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