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Schlachtereien

Schlachtkonzern Vion verliert an Umsatz und Ergebnis

Vion Zentrale
am
28.03.2019

Der Schlachtkonzern Vion hat 2018 einen deutlichen Umsatz- und Gewinneinbruch erlitten.

Wie das Unternehmen heute bekanntgab, sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 7,9 % auf 4,67 Mrd. Euro. Dieser Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf niedrigere Verkaufspreise zurückzuführen, die durch geringere Einkaufspreise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mehr als ausgeglichen wurden, was zu verbesserten Bruttomargen führte.

Die höhere Bruttomarge wurde jedoch durch ebenfalls gestiegene Aufwendungen mehr als aufgefressen, sodass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 23,5 Mio. auf 16,8 Mio. Euro schrumpfte.

Investitionen in die Wettbewerbsfähigkeit

Zwar begannen sich die Investitionen der letzten Jahre auszuzahlen, so Vion, doch konnten die Auswirkungen des warmen und trockenen Sommers auf das Ergebnis der Division Pork und die schwierigen Bedingungen am Markt für Rinderhäute nicht vollständig ausgeglichen werden.

Allerdings gelang es dem Unternehmen, die Nettoverbindlichkeiten zum Jahresende 2018 gegenüber dem Vorjahr um 14,9 Mio. auf 35,1 Mio. Euro zu verringern.

Signifikante Investitionen in Höhe von 61,2 Mio. Euro sollen die Wettbewerbsfähigkeit verbessern, unter anderem an den Produktionsstandorten in Leeuwarden und Waldkraiburg. Geplante Investitionen in Höhe von 35 Mio. Euro in Boxtel sollen eine kürzere Lieferkette und zugleich eine nachhaltige Arbeitsweise an diesem Standort ermöglichen.

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