Login

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Schweinefleischmarkt

Schweinepreis: Tönnies lehnt Exportbeschränkungen ab

am Montag, 25.11.2019 - 11:50 (Jetzt kommentieren)

"Die hohe Exportnachfrage darf kein Grund für Lieferengpässe sein", sagt Clemens Tönnies. Er lehnt Exportbeschränkungen entschieden ab.

Zerlegung bei Tönnies

"Wir stehen zu unseren Partnern, auch bei hohen zu erzielenden Exportpreisen", betont der Unternehmer Clemens Tönnies. Die hohe Exportnachfrage dürfe kein Grund für Lieferengpässe sein. Zwar belaste ein aktueller Schweinepreis von 1,95 Euro die Veredlungsindustrie, Tönnies versprach jedoch, seine Stammkundschaft dennoch voll zu beliefern. Der Schlachtunternehmer widersprach damit Hans-Ewald Reinert, dem Inhaber der gleichnamigen westfälischen Fleischerei. Reinert hatte laut Berichten der lz auf dem deutschen Fleischkongress deutschen Fleischkonzernen vorgeworfen, die heimischen Fleischwarenhersteller "ausbluten" zu lassen. Reinert forderte die Unternehmen dazu auf, die Schweinefleisch-Exporte nach China zu begrenzen und stattdessen lieber den deutschen Markt zu versorgen.

"Landwirte profitieren von hohem Schweinepreis"

Tönnies erwiderte: "Die hohen Rohstoffpreise sind für die Veredlungsbetriebe eine Belastung, gleichzeitig profitieren aktuell die landwirtschaftlichen Erzeuger". Die Lebendviehpreise dürften jedoch nicht "in den Himmel wachsen", sondern müssten sich in angemessenen Maße entwickeln.

Im September unterzeichnete Tönnies eine Absichtserklärung zum Bau eines Schlachthofs für 6 Mio. Schweine in China.  

Blick in den Schweinestall: Die Lieblinge unserer Leser

Ferkel im Stroh
Schweine
Schweinestall
Schweine
Ferkel
muttersau
Schweinestall
Sauendusche
Schweine
Schwein
Schwein und Landwirt
Schweine
Schweine
Ferkel
Schweine
Ferkel im Stall

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...