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Milchindustrie

Spatenstich markiert Baubeginn der neuen Hochwald-Molkerei

Gruppenbild Mechernich
am
20.05.2019

Mit dem ersten Spatenstich hat die Molkerei Hochwald vorige Woche den Bau ihres neuen Werkes im Kreis Euskirchen begonnen. Es ist eine der größten Einzelinvestitionen in der Geschichte der Genossenschaft.

Hochwald investiert in das neue Werk in Mechernich-Obergartzem rund 200 Mio. Euro. Nach der Inbetriebnahme im Jahr 2021sollen dort jährlich mehr als 800 Millionen Liter Milch von mehr als 250 Mitarbeitern verarbeitet werden. Die Rohmilch stammt von 1.250 der insgesamt 3.000 Hochwald-Genossenschaftsmitglieder, die sich im Einzugsgebiet der neuen Molkerei befinden.

"Mit unserem Zukunftskonzept Hochwald 2020 stellen wir die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unseres Unternehmens und sichern auch die Zukunft der deutschen Milchwirtschaft“, sagte der Geschäftsführer der Hochwald Foods GmbH, Detlef Latka.

Ministerin Heinen-Esser würdigt die wirtschaftliche Bedeutung

Die Hochwald-Gruppe hatte ihre Neubaupläne vor einem Jahr bekannt gemacht. Ausschlaggebend für die Ansiedlung im nordrhein-westfälischen Mechernich waren nach Darstellung des Unternehmens unter anderem die direkte Anbindung an die Autobahn, die Nähe zu großen Ballungszentren und günstige Produktionsbedingungen.

Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin, Ursula Heinen-Esser, betonte beim offiziellen ersten Spatenstich die große wirtschaftliche Bedeutung der Milcherzeugung für die Landwirtschaft und für die gesamte Region. Durch die Verknüpfung mit einer langen Wertschöpfungskette stünden auch in den vor- und nachgelagerten Bereichen sehr viele Menschen in Lohn und Brot. Die Entscheidung von Hochwald für die neue Molkerei sei eine wichtige Richtungsentscheidung und eine Starke Antwort auf die aktuellen Herausforderungen des Milchmarktes, ganz im Sinne der Milcherzeuger.

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