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Stefan Dürrs Ekotechnika korrigiert Umsatz- und Ergebnisprognose

Ekosem-Landwirtschaft
am Donnerstag, 26.11.2020 - 15:08 (1 Kommentar)

Die Ekotechnika AG hat ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für 2019/20 nach unten korrigiert.

Die Ekotechnika AG rechnet für das Geschäftsjahr 2019/20, das am 30. September endete, mit einem etwas geringeren Umsatz als prognostiziert und einem deutlich schlechteren Ergebnis. Die Ursache dafür liegt in der Schwäche des russischen Rubels, der im Laufe des Geschäftsjahres gegenüber dem Euro rund 20 Prozent an Wert verlor.

Auf Basis vorläufiger Zahlen erwartet das Management für 2019/20 nun noch einen Umsatz von rund 194 Mio. Euro. Die Prognose hatte ursprünglich einen Umsatzkorridor von 200 Mio. bis 213 Mio. Euro vorgesehen. Währungsbereinigt wäre das Ziel auch knapp erreicht worden. Das Vorjahr wird trotz der Einbußen um mehr als 20 Prozent übertroffen.

Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr halbiert

Stefan Dürr, Ekosem-Agrar AG

Anders sieht es beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aus: Das operative Ergebnis brach von 11,3 Mio. Euro im Vorjahr auf nur noch 5,5 Mio. Euro in 2019/20 zusammen. Die ursprünglich kommunizierte Erwartung von 9 Mio. bis 12 Mio. Euro wurde damit deutlich verfehlt.

Darin enthalten sind überwiegend nicht realisierte Währungsverluste im Volumen von 9,5 Mio. Euro, die im angelaufenen Geschäftsjahr 2020/21 positive Auswirkungen auf das Ergebnis haben sollen.

Ekotechnika erklärte den Effekt damit, dass Landmaschinen, die zum Bilanzstichtag im Lager stehen, in Folge der zwischenzeitlichen Abwertung des Rubels zu höheren Verkaufsumsätzen führen werden, da sich der Verkaufspreis an USD-Preisen orientiert.

Größter Händler internationaler Landtechnik in Russland

Die finalen Zahlen und der vollständige Geschäftsbericht 2019/0 der Ekotechnika AG werden im Januar 2021 veröffentlicht.

Das Unternehmen mit Sitz in Walldorf, Baden-Württemberg, ist die deutsche Holding der russischen Ekonivatechnika-Gruppe, dem größten Händler von internationaler Landtechnik in Russland. Gründer und Vorstandsvorsitzender ist Stefan Dürr, der seit Anfang der 90er Jahre in der Landwirtschaft in Russland aktiv ist und den größten Milchviehbetrieb des Landes aufgebaut hat.

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