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Agrarchemie

Stillstand bei Bayer-Monsanto-Übernahme

Bayer und Monsanto
Bayer und Monsanto unterzeichneten eine bindende Fusionsvereinbarung, die Bayer die Übernahme von Monsanto für rund 66 Milliarden Dollar (knapp 59 Mrd Euro) ermöglicht. © dlv
von , am
06.10.2017

Die EU-Kommission hat für die Prüfung der Übernahme von Monsanto durch den Bayer-Konzern "die Uhr angehalten".

Dies werde immer dann gemacht, wenn die beteiligten Parteien wichtige Informationen zu einem Zusammenschluss nicht schnell genug übermittelten, erklärte ein Sprecher der Brüsseler Behörde am Donnerstag. Sobald die fehlenden Auskünfte eingetroffen seien, werde eine neue Frist gesetzt.

Die EU-Kommission hatte wegen etlicher Vorbehalte im August eine sogenannte vertiefte Prüfung der Übernahme eingeleitet. Die Frist für eine Entscheidung lief ursprünglich bis 22. Januar 2018.

Bayer hält an Übernahmeplan fest

«Wir tun unser Möglichstes, alle Fragen der EU-Kommission so schnell wie möglich zu beantworten», sagte ein Bayer-Sprecher am Donnerstag auf Anfrage. Bayer werde weiterhin mit den Genehmigungsbehörden weltweit zusammenarbeiten, um die Transaktion bis Anfang 2018 abschließen zu können.

Der Leverkusener Konzern will den US-Rivalen für 66 Milliarden US-Dollar schlucken. Damit würde Bayer zur Nummer eins in der Agrarchemiebranche aufsteigen.

Bayer hat früheren Angaben zufolge bisher von über einem Drittel der rund 30 für diesen Fall relevanten Wettbewerbsbehörden weltweit die Genehmigung für die Akquisition erhalten.

Mit Material von dpa
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