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Unternehmensnachrichten

Südzucker erhöht die Umsatzprognose

Tüten mit Gelierzucker
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Norbert Lehmann, agrarheute
am
11.01.2018

Die Südzucker AG hat unter anderem dank größerer Zuckerexporte die Umsatzerwartung für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 (März/Februar) erhöht.

Nach Abschluss des dritten Quartals (30. November) hob die Südzucker AG ihre Umsatzprognose für das aktuelle Geschäftsjahr leicht auf 6,9 bis 7,1 Milliarden Euro an. Die Gewinnerwartung blieb mit einer Bandbreite von 425 bis 500 Millionen Euro unverändert.

Im Kerngeschäft Zucker stieg der Umsatz in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2017/18 um fast 10 Prozent auf 2.349 Millionen Euro - insbesondere aufgrund einer höheren Absatzmenge im Export. Das operative Ergebnis wurde sogar nahezu verdoppelt auf 150 Millionen Euro. Dabei wirkten sich die bis einschließlich September 2017 steigenden Zuckererlöse positiv aus.

Seit Beginn des neuen Zuckerwirtschaftsjahres im Oktober 2017 sind die Erlöse aber sowohl in der EU als auch im Export sehr deutlich gefallen. Nach Unternehmensangaben belastet dies seither das Ergebnis trotz niedrigerer Herstellungskosten.

Sehr lange Kampagne senkt die Kosten

Der Rübenertrag der Kampagne 2017 dürfte mit geschätzten 81 Tonnen je Hektar überdurchschnittlich ausgefallen sein und über dem Vorjahresergebnis von 74 Tonnen je Hektar liegen.

Der Zuckergehalt übertrifft ebenfalls den Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre und wird von Südzucker auf 17,9 Prozent beziffert.

Insgesamt werden in der Südzucker-Gruppe in diesem Geschäftsjahr voraussichtlich 35,9 (Vorjahr: 28,6) Millionen Tonnen Zuckerrüben zu 5,7 (Vorjahr: 4,4) Millionen Tonnen Zucker verarbeitet.

Dadurch erhöht sich die Kampagnedauer im Durchschnitt auf 132 (Vorjahr: 107) Tage. Dies begünstigt die optimale Auslastung der Zuckerfabriken.

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