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Agrarchemie

Syngenta: Zufrieden angesichts der Extreme

feld überflutet
am Freitag, 14.02.2020 - 13:15 (Jetzt kommentieren)

Der Syngenta-Konzern stagnierte 2019. Angesichts der Wetterextreme in USA und Australien ein zufriedenstellendes Ergebnis, sagt Vorstandschef Erik Fyrwald.

Solides Wachstum in der zweiten Jahreshälfte konnte die Belastungen im ersten Halbjahr ausgleichen. Daher verbuchte Syngenta im vergangenen Jahr insgesamt einen nahezu unveränderten Umsatz von 13,6 Mrd. US-Dollar (12,5 Mrd. Euro). Das dominierende Pflanzenschutzgeschäft legte geringfügig zu, während die Erlöse der Saatgutsparte um 4 Prozent nachgaben.

Noch nie dagewesene Überschwemmungen

Syngenta-CEO Erik Fyrwald

Fyrwald erklärte anlässlich der Vorlage der Bilanzkennzahlen: „Wir sind mit der Performance von Syngenta sehr zufrieden – umso mehr, als wir uns 2019 großen Herausforderungen gegenübersahen, darunter noch nie dagewesene Überschwemmungen in den USA, Dürre in Australien und Wechselkursbelastungen.“ Bereinigt um Wechselkurseffekte stieg der Umsatz von Syngenta 2019 gegenüber dem Vorjahr um 4 Prozent.

Der Reingewinn des Agrarchemie-Riesen betrug im vergangenen Kalenderjahr 1,45 Mrd. US-Dollar oder umgerechnet 1,3 Mrd. Euro. Das entsprach dem Niveau des Vorjahres.

Neuer Global Player soll im 1. Quartal stehen

Das Pflanzenschutzgeschäft entwickelte sich für den in Basel ansässigen Konzern vor allem in Südamerika dynamisch. Hingegen gingen die Umsätze in Europa, Afrika und Nordamerika zurück. Beim Saatgut brach der Umsatz in Nordamerika um ein Fünftel ein. Dabei spielten sowohl die kleineren Anbauflächen durch Überschwemmungen als auch geringere Erträge aus Lizenzvereinbarungen eine Rolle.

Die Restrukturierung von Syngenta zur Syngenta Group will der Konzern bis Ende des 1. Quartals 2020 abgeschlossen haben. Dann soll unter dem neuen Namen durch den Zusammenschluss der Agrarsparten der chinesischen Staatskonzerne ChemChina und Sinochem der weltweit größte Anbieter von Pflanzenschutzmitteln und Saatgut entstehen.

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