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Fleischindustrie

Tönnies-Tochter Zur Mühlen übernimmt deutsches Wurstgeschäft von Bell

Wurstherstellung bei der Bell Food Group
am Montag, 29.07.2019 - 09:19

Die Zur Mühlen-Gruppe darf das Wurstwarengeschäft von Bell Deutschland übernehmen. Das hat das Bundeskartellamt entschieden.

Die Bonner Wettbewerbshüter genehmigten den Verkauf des Wurstwarengeschäfts von Bell Deutschland an die Zur Mühlen Gruppe ohne Auflagen oder Bedingungen.

Am 24. Juni 2019 hatte die Bell Food Group den Verkauf des Wurstwarengeschäfts von Bell Deutschland an die Zur Mühlen Gruppe kommuniziert. Mit der Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörden sind nach Angaben der Unternehmen nun sämtliche Voraussetzungen für den Vollzug des Verkaufs erfüllt, der voraussichtlich am 1. August 2019 stattfinden wird.

Mit dem Verkauf des Wurstwarengeschäfts gehen die beiden Produktionsbetriebe in Börger und Suhl inklusive Mitarbeiter an die Zur Mühlen Gruppe über. Bell Deutschland wird sich in Zukunft auf den Ausbau der Position im Bereich deutscher und internationaler Rohschinken fokussieren.

Börsennotierter Fleischriese

Die Bell Food Group gehört zu den führenden Fleisch- und Convenience-Verarbeitern in Europa. Das Angebot umfasst Fleisch, Geflügel, Charcuterie, Seafood und Convenience-Produkte unter den Marken Bell, Eisberg, Hilcona und Hügli.

Rund 12.500 Mitarbeiter erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 4 Mrd. Schweizer Franken oder umgerechnet 3,6 Mrd. Euro. Die Bell Food Group ist an der Schweizer Börse notiert.