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Mineraldüngerindustrie

Trockenheit kostet K+S Millionen

Kalibergbau
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Anke Fritz, agrarheute
am
15.11.2018

Beim Dünger- und Salzkonzern K+S schlagen die Folgen der Trockenheit im 3. Quartal zu Buche. Die Produktionsausfälle drücken auf das Ergebnis.

In diesem Sommer musste K+S die Produktion an zwei Standorten herunterfahren. Grund waren die niedrigen Pegelstände der Werra. Jetzt schlägt sich der Stillstand auch in den Geschäftszahlen nieder.

„Die extreme Trockenheit und höhere Logistikkosten haben unser Wachstum im dritten Quartal gebremst", sagt K+S-Vorstandschef Dr. Burkhard Lohr.

Das operative Ergebnis sank durch die Produktionsausfälle auf 36 Mio. € (Vorjahresquartal: 77 Mio. €).

Stillstand belastet das Ergebnis mit 80 Millionen Euro

Wie bereits Ende September kommuniziert, haben die witterungsbedingten Stillstandstage am Verbundwerk Werra das operative Ergebnis im Berichtsquartal mit rund 80 Mio. Euro belastet. Aufgrund der anhaltenden, extremen Trockenheit sind weitere umfangreiche Transporte von Salzwässern des Werks Werra zur standortfernen Entsorgung und damit verbundene zusätzliche Aufwendungen im vierten Quartal erforderlich.

Ausblick für 2018 angepasst

Das operative ERgebnis sollte sich unverändert im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern und in einer Spanne von 660 bis 740 Mio. € liegen. Höhere Logistikkosten werden sich aber auch im zweiten Halbjahr bemerkbar machen und Preisrückgänge im ersten Halbjahr können im weiteren Verlauf des Jahres nicht mehr vollständig kompensiert werden.Vor diesem Hintergrund erwartet K+S für das Geschäftsjahr 2018 nunmehr ein operatives Ergebnis in einer Spanne von 570 bis 630 Mio. Euro (2017: 577 Mio. Euro).

Mit Material von K+S
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