Login
Quartalsbericht

BayWa: Schwieriger Start ins Geschäftsjahr 2016

BayWa/Nicoleta Culiuc/agrarheute
am
12.05.2016

Eine niedrigere Investitionsbereitschaft der Landwirte und weltweit hohe Getreidebestände - zwei Gründe für einen schwierigen Start der BayWa ins Geschäftsjahr 2016.

Wie der Großagrarhändler BayWa meldet, waren die ersten Monate des Jahres geprägt von einem sehr schwierigen Marktumfeld für Agrarerzeugnisse. Saisontypisch liege das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nach dem 1. Quartal noch zurück. Das EBIT betrug minus 12,4 Millionen Euro (Vorjahr: -3,3 Mio. Euro).

Im ersten Quartal 2016 hat das Unternehmen mit einem leichten Umsatzanstieg auf 3,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,4 Mrd. Euro) abgeschlossen. Ausschlaggebend für diese Zahlen sei der Handel im Agrargeschäft.

Das hat das Agrargeschäft von Baywa 2016 beeinflusst

  • unterdurchschnittliche Handelsmargen
  • verhaltene Einkaufsbereitschaft der Landwirte in den ersten drei Monaten des Jahres
  • Überangebot an Getreide weltweit
  • hohe Erwartungen an die kommende Ernte
  • vegetationsbedingte Zurückhaltung der Landwirte beim Kauf von Betriebsmitteln
  • niedrigere Investitionsbereitschaft in der Landtechnik
  • ein wetterbedingt späteres Anlaufen der Obstvermarktung

Lutz blickt kommenden Monaten positiv entgegen

"Wir gehen davon aus, dass wir insbesondere durch unsere seit April anziehenden Handels- und Vertriebsaktivitäten im Agrarbereich in den Folgemonaten deutlich aufholen werden", erläuterte der BayWa Vorstandsvorsitzende Klaus Josef Lutz. Auch das Energiegeschäft und besonders die erneuerbaren Energien werden sich voraussichtlich sehr gut weiterentwickeln, so der Vorstandsvorsitzende.

Der Fendt 1000 Vario gewinnt den Publikumspreis

Auch interessant