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Gesundheit

Achtung: Das sind die Anzeichen für Burnout

Landwirte auf Zuckerrübenfeld
SVLFG/Anke Fritz/agrarheute
am
04.04.2017

Ein Burnout kann jeden treffen. Gerade wenn Sorgen, Stress und eine hohe Arbeitsbelastung zusammenkommen, ist die Gefahr da. Die SVLFG kennt die ersten Anzeichen, die für die Diagnose Burnout sprechen.

Wie die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau in einer Ausgabe der LSV kompakt schreibt, ist Burnout häufig das Ergebnis eines Prozesses. Große Arbeitsbelastungen kommen mit Stress zusammen, gepaart mit dem Streben nach Hochleistungen und einer starken Identifikation mit der Arbeit. In der Landwirtschaft wird sie am ehesten bei Tierhalterinnen und Tierhaltern bemerkt. Die Erfahrungen mit Betroffenen zeigen: Sehr oft handelt es sich um Menschen, die rund um die Uhr arbeiten, einen hohen Anspruch an sich selbst haben und irgendwann „einfach nicht mehr können“.

Erste Krankheitsanzeichen

Das Burnout-Syndrom wird beschrieben als Gruppe von Krankheitsanzeichen:

  • Ermüdung und
  • Erschöpfung,
  • verminderte Leistungsfähigkeit,
  • negative Einstellungen,
  • niedrige Frustrationsschwelle,
  • depressive Verstimmungen oder Depression,
  • seltener werdende Kontakte zu anderen Menschen.

Das sind die Stressauslöser

Zeitdruck, Über- oder Unterforderung, mangelnde Arbeitsvorbereitung sowie Störungen im familiären Umfeld gelten als Stressauslöser. Symptome und Warnzeichen sind

  • eingeengte oder fehlerhafte Wahrnehmung,
  • Entscheidungsfehler,
  • Erinnerungslücken,
  • Gedankenkreisel.

Das wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Schlafstörungen, schlechte Laune, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen sind nur einige Folgen. Am Ende können Herzinfarkt, Magengeschwüre und Depressionen stehen.

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