Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Betriebsmittelkosten

Agrardiesel: So sparen Landwirte beim Tanken Geld

Tanken und Geld sparen, das geht beispielsweise mit Sammelbestellungen. Doch es gibt Fallstricke.
am Samstag, 10.12.2022 - 05:30

Die meisten Landwirte wissen, dass sie durch den gemeinsamen Einkauf von Betriebsmitteln Geld sparen können. Doch so einfach wie in der Theorie, ist das in der Praxis nicht immer.

Das klassische Beispiel ist der Einkauf von Agrardiesel: Jede Landwirtin und jeder Landwirt braucht ihn, doch Sparpotenziale über Sammelbestellungen, die je nach Menge bei einem bis mehreren Cent pro Liter gegenüber dem regulären Dieselpreis liegen können, werden nicht immer genutzt. Im hektischen Alltag wird nachbestellt, wenn der Tank sich leert, und nicht, wenn gerade die Abfrage zum Interesse an einer Sammelbestellung von Berufskollegen kommt. Dabei summieren sich auch kleinere gesparte Summen schnell auf.

Dieselverbrauch digital erfassen

Ein erster Schritt für Landwirte kann daher sein, die Informationen zum Dieselverbrauch auf dem Betrieb digital zu erfassen. Mehrere Unternehmen bieten smarte Füllstandsmesser an, darunter etwa die BayWa den Oilfox oder die Agravis den RFOX. Je nach Leistungsumfang kosten diese Geräte zwischen rund 70 und 170 Euro. Die Funktionsweise der Geräte ist ähnlich: Direkt am Tank angebracht messen sie per Ultraschall den Füllstand und senden diesen an das Smartphone des Nutzers. Die Stromversorgung funktioniert per Batterie. Eventuell muss eine bestehende analoge Füllstandsanzeige ausgetauscht werden.

Wieviel kann man durch Sammelbestellungen für Diesel sparen?

Die digitale Messung macht es leicht, sich auf dem Smartphone jederzeit über den auf dem Hof verfügbaren Diesel zu informieren. Das erleichtert die Teilnahme an Sammelbestellungen. Schon bei einer Ersparnis von nur 1 Cent pro 1.000 l Diesel hat sich der digitale Helfer nach zehn bis zwölf Bestellungen amortisiert – steuerliche Abschreibungen für die Anschaffung noch unberücksichtigt.

Eigene Kostenstruktur besser kennen und verstehen

Der zweite Schritt muss dann sein, sich in der Betriebsführung über den eigenen Dieselbedarf zu bestimmten Zeiten und beim Anbau bestimmter Kulturen klarer zu werden. Dann können auch noch andere Möglichkeiten der Einsparung bei Dieselbestellungen, etwa durch Kontrakte, genutzt werden. Hierzu muss man sich aber sehr gut überlegen, welche Mengen man in den kommenden Monaten braucht. Mehr- oder Mindermengen in einem Kontrakt führen zu zusätzlichen Kosten.

Was müssen Landwirte bei Sammelbestellungen noch beachten?

Was gibt es bei Sammelbestellungen etwa von Dünger zu beachten? Welche Rolle können Online-Bestellungen von Betriebsmitteln spielen? Und worauf sollten Landwirte in Phasen hoher Produktionskosten unbedingt achten? Das erfahren Sie im vollständigen Artikel in der digitalen Ausgabe von agrarheute.

Digitale Ausgabe agrarheute

Dies war eine stark verkürzte Zusammenfassung des Originalbeitrags.
Lesen Sie jetzt den ausführlichen Fachartikel und testen Sie unverbindlich die digitale Ausgabe agrarheute.

Wenn Sie bereits ein digitales Abo haben, geht es hier entlang.