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Digitalisierung

Agravis prüft Smart-Farming-Techniken auf Testbetrieb

am Montag, 18.11.2019 - 11:11 (Jetzt kommentieren)

Die Agravis Raiffeisen AG testet gängige Smart-Farming-Techniken jetzt auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in der Lüneburger Heide auf ihre Praxistauglichkeit.

Aussaat auf der Agravis Future Farm

Die Zentralgenossenschaft stellte auf der Agritechnica in Hannover das Projekt „Future Farm“ vor. Dabei arbeitet die Agravis mit Landwirt Dr. Lutz Beplate-Haarstrich aus Suderburg, Landkreis Uelzen, zusammen.

Gemeinsam teste man die aktuellen Smart-Farming-Techniken, um den Kunden später anwenderfreundliche Konzepte anbieten zu können. „Wir helfen dem Landwirt, die verschiedenen Techniken kombiniert einzusetzen, und schauen ihm dabei über die Schulter“, erläuterte Projektleiter Meiko Witte von der Agravis Technik Heide-Altmark GmbH.

Konkreter Nutzen, keine abgehobenen Konzepte

„Wir wollen den Einsatz und die Vernetzung einzelner Lösungen unter realistischen Rahmenbedingungen untersuchen, neue Techniken, Methoden und bereichsübergreifende Prozesse entwickeln und dabei wissenschaftlich fundierte Aussagen über das Wertschöpfungspotential des Smart Farming formulieren können“, ergänzte der Geschäftsführer der Agravis Technik Holding, Gerd Schulz.

Mit dem Projekt sind nach seinen Worten auch konkrete Vorteile für die Kunden verbunden, wie „handfester Nutzwert, umsetzbare Lösungen und keine abgehobenen Konzepte“.

Zu viele Insellösungen landen im "Nirgendwo"

Beplate-Haarstrich betonte in Hannover die Bedeutung des Projekts für ihn als Praktiker. Bei der Agritechnica seien die Hallen wieder vollgepackt mit den neuesten digitalen Lösungen. Viele Insellösungen endeten allerdings „im Nirgendwo“ statt in der Ackerschlagkartei. Die Future Farm sei eine „Spielwiese“ nach dem Motto: „Wir probieren das einfach mal aus“.

Wie Schulz weiter ausführte, zeigte sich nach einem Jahr im Projekt, dass die Ertragssicherheit und der Arbeitskomfort durch den Einsatz von Smart Farming-Technologien zugenommen hätten. Profitiert hätten auch die Qualität und die Arbeitssicherheit. Gleichzeitig seien immer wieder Probleme mit den Schnittstellen aufgetaucht. Damit sei klar, dass die digitalen Datenströme verfeinert und weiter vernetzt werden müssten, so Schulz.

Mit Material von AgE

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