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Sozialversicherung

Altersrente: Ab Juli gibt es mehr Geld

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Josef Koch, agrarheute
am
02.05.2019

Landwirte können ab Juli mit höheren Renten rechnen. Im Osten steigen sie sogar noch stärker als im Westen.

gestapeltes Geld

Die annähernd 600.000 Rentnerinnen und Rentner in der Alterssicherung der Landwirte (AdL) können sich erneut auf einen spürbaren Anstieg ihrer Altersbezüge einstellen. Nach der vom Bundeskabinett beschlossenen Rentenwertbestimmungsverordnung 2019 beträgt die Rentenerhöhung zum 1. Juli dieses Jahres in Westdeutschland 3,18 Prozent und in Ostdeutschland 3,91 Prozent.

Die Sätze gelten für die gesetzlichen Renten ebenso wie für Renten aus der Landwirtschaftlichen Alterskasse (LAK).

Renten in Ost und West gleichen sich immer mehr an

Damit verzeichnen die Rentner in Deutschland im neunten Jahr hintereinander einen Zuwachs ihrer Bezüge. Zuletzt hatte es 2010 eine Nullrunde gegeben.

Durch die auch in diesem Jahr vorgesehene stärkere Erhöhung in Ostdeutschland nähern sich zudem die Renten in West und Ost weiter an. In der Alterssicherung der Landwirte beträgt der allgemeine Rentenwert im Westen ab 1. Juli dieses Jahres 15,26 Euro und im Osten 14,70 Euro.

Für einen 70-jährigen Altenteiler mit 344 Beitragsmonaten steigt im Westen die monatliche Altersrente von rund 424 auf 437 Euro.

Die Mehraufwendungen in der Alterssicherung infolge der Anhebung belaufen sich in diesem Jahr auf rund 42 Mio. Euro und 2020 auf etwa 84 Mio Euro. Diese zusätzlichen Ausgaben werden aufgrund der gesetzlich verankerten Defizitdeckung in der Alterssicherung vom Bund übernommen.

Mit Material von AgE
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