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Artenvielfalt

Bayern fördert Hecken und Feldgehölze

am
18.07.2019

Wer in Bayern Hecken und Feldgehölze anlegt, erhält bis zu 75 Prozent staatlichen Zuschuss.

Hecke-blühend

Wer in Bayern Hecken, Feldgehölze oder Wasserstellen anlegt, kann ab sofort ­- auch außerhalb von Flurneuordnungen - gefördert werden. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber teilte mit, dass das Förderspektrum unter dem Motto „FlurNatur“ entsprechend erweitert wurde.

Ziel sei, für mehr Ressourcenschutz und biologische Vielfalt im ländlichen Raum zu sorgen. „Hecken und Feldgehölze leisten einen unverzichtbaren Beitrag für eine vielfältige Biodiversität. Sie haben zudem eine wichtige und prägende Funktion für das Landschaftsbild“, sagte die Ministerin.

Förderfähig sind die Ausgaben für Architekten- und Ingenieurleistungen sowie die Kosten der Baumaßnahmen. Natürliche und juristische Personen erhalten 75 Prozent der Ausgaben ersetzt.

Die Antragstellung läuft über die Ämter für Ländliche Entwicklung. Weitere Informationen zur Antragstellung finden Landwirte im Online-Förderwegweiser. 

Die Ländliche Entwicklung trägt seit Jahrzehnten zur Flurbereicherung und zum Aufbau von Biotopverbundsystemen bei. So wurden in Flurneuordnungen allein in den vergangenen 20 Jahren mehr als 10.000 Hektar natürliche Lebensräume neu geschaffen.

Zudem unterstützt die Verwaltung für Ländliche Entwicklung in der Initiative „boden:ständig“ engagierte Landwirte und Gemeinden beim Boden- und Gewässerschutz.

Auch bei der Gemeindeentwicklung spielen Ressourcenschutz und biologische Vielfalt eine immer größere Rolle. In diesen Projektgebieten können die Gemeinden nun auch bei ihren Investitionen für mehr Gewässerschutz und Artenvielfalt finanziell unterstützt werden.

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