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Hier ist der Boden in Bayern am teuersten

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Hans Dreier, Wochenblatt
am
14.12.2015

Nach einer starken Verteuerung liegen die Preise 2014 für Acker- und Grünland in Bayern durchschnittlich bei 41.440 Euro je Hektar. Wo der Boden am teuersten ist, lesen Sie in unserem Ranking.

Im Jahr 2014 meldeten die bayerischen Finanzämter den Verkauf von 5.843 landwirtschaftlichen Grundstücken für insgesamt 321 Millionen Euro. Auf der Käuferseite hat die Bereitschaft, immer höhere Preise zu zahlen, nachgelassen. Das etwas höhere Flächenangebot führte zu einer deutlichen Dämpfung des Preisanstiegs. Im bayerischen Durchschnitt sind die Preise um vier Prozent auf 41.440 Euro/ha gestiegen.

Bodenpreise entwickelten sich 2014 regional unterschiedlich

  • In Oberbayern zogen die Preise erneut kräftig an. Große Preissprünge gab es in den Landkreisen Mühldorf (77.255 Euro je ha), Rosenheim (85.217 Euro je ha) und Traunstein (72.837 Euro je ha).
  • In der Oberpfalz gingen die Preise durchweg nach oben, nur in Tirschenreuth (18.637 Euro je ha) ging es etwas abwärts.
  • In Mittel- und Unterfranken konnten deutliche Rückgänge verzeichnet werden. Ein starker Preissturz gab es vor allem im Kreis Würzburg (41.151 Euro je ha) .
  • In Schwaben konnten erneut zweistellige Preissteigerungen erzielt werden.
  • In Niederbayern gingen die Bodenpreise in Landshut (81.077 Euro je ha) und Kelheim (65.669 Euro je ha) stark nach oben. 

Soviel kostetete ein Hektar Acker- und Grünland 2014 in Bayern

  • Platz 1: Oberbayern mit 66.138 Euro je ha
  • Platz 2: Niederbayern mit 62.315 Euro je ha
  • Platz 3: Schwaben mit 48.848 Euro je ha
  • Platz 4: Oberpfalz mit 33.495 Euro je ha
  • Platz 5: Mittelfranken mit 32.961 Euro je ha
  • Platz 6: Unterfranken mit 20.835 Euro je ha
  • Platz 7: Oberfranken mit 18.416 Euro je ha
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