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Ostdeutschland

BVVG: Boden-Verkaufspreise im Schnitt bei 19.507 Euro

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Anke Fritz, agrarheute
am
12.01.2018

19.507 Euro kostete der Hektar im Jahr 2017 bei der BVVG. Damit stieg der Preis leicht im Vergleich zum Vorjahr und liegt über dem mittleren Niveau der ostdeutschen Bundesländer.

Die BVVG verkaufte 2017 landwirtschaftliche Flächen zum Marktwert für durchschnittlich 19.507 Euro je Hektar; im Jahr 2016 waren es 19.381 Euro je Hektar. Die Nachfrage nach Grund und Boden blieb weiterhin hoch, so die BVVG in ihrer Jahresbilanz. 

Die Bundesstatistik weist für das Jahr 2016 für Deutschland einen Durchschnittspreis von 22.310 Euro je Hektar beim Verkauf von Acker- und Grünland aus. Damit liegt das Preisniveau der BVVG zwar nach wie vor über dem Durchschnitt der neuen Länder, aber unter dem Bundesdurchschnitt.

Bilanz der BVVG für Bodenverkäufe in 2017

Insgesamt hat die BVVG im vergangenen Jahr rund 9.700 Hektar landwirtschaftliche Flächen veräußert. Außerdem gingen 1.800 Hektar Wald und rund 700 Hektar Umwidmungsflächen an neue Eigentümer. Die BVVG hat im Jahr 2017 rund 254 Millionen Euro Überschuss an den Bund als Gesellschafter abgeführt.

Im Ergebnis von öffentlichen, bedingungsfreien Ausschreibungen hat die BVVG voriges Jahr rund 4.700 Hektar landwirtschaftliche Flächen verkauft, etwa 7.500 Hektar wurden verpachtet. Bei diesen Ausschreibungen betrug die durchschnittliche Losgröße 11,5 Hektar. Im Durchschnitt gaben vier Interessenten je Ausschreibungslos ein Gebot ab.

Bodendirektverkäufe in 2017

Rund 2.200 Hektar landwirtschaftliche Flächen hat die BVVG 2017 an berechtigte Pächter nach den PG 2010 direkt – also ohne Ausschreibung – zum Marktwert veräußert. Nach den PG 2010 können Inhaber langfristiger Pachtverträge in beschränktem Umfang sofort oder innerhalb der Laufzeit eines neuen 4-jährigen Pachtvertrages direkt landwirtschaftliche Flächen von der BVVG erwerben.

Sie können auch mit der BVVG einen neuen 9-jährigen Pachtvertrag mit Verzicht auf ihre Direkterwerbsmöglichkeit vereinbaren. Der Verkaufspreis bei den Direktverkäufen an berechtigte Pächter nach den Privatisierungsgrundsätzen 2010 wird mit Hilfe des Vergleichspreissystems (VPS) der BVVG ermittelt.

Mit Material von BVVG

Bodenpreise: Das kosteten landwirtschaftliche Flächen 2017

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