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CeresAward 2016: Philipp Jans aus Kals (Österreich)

von , am
15.09.2017

Philipp Jans hat sich seinen Jugendtraum erfüllt. Er wurde Bauer und hält sich inzwischen auf 1.300 Höhenmeter Ziegen. So sieht es auf seinem Hof aus.

Ceresaward 2016 Geschäftsidee des Jahres
Die Liebe zur Landwirtschaft erkannte Philipp Jans schon als Kind. © Philipp Ledényi für CeresAward

Schon als Junge hat er sich sein Taschengeld gespart und davon die erste Ziege gekauft. Bis daraus 230 Milchziegen wurden hat es dann aber noch etwas gedauert. Als Sohn eines Bankkaufmannes war es zunächst nicht abzusehen, das Philipp Jans einmal Bauer wird. Die Liebe zur Landwirtschaft entstand bei ihm im Kindesalter auf dem Hof seines Onkels. Er absolvierte schließlich die Landwirtschaftsschule und arbeitete als Waldarbeiter oder Senner. Ein Landwirtschaftsstudium an der Fachhochschule Weihenstephan schloss er nach der Überzeugungsarbeit eines Freundes auch noch ab.

Ein Job im Büro kam für Jans aber nicht in Frage. Dafür war sein Drang selbst zu gestalten und Herausforderungen anzunehmen zu groß.

Heute hat er seinen Traum verwirklicht

Sein ursprünglicher Plan, auf dem Hof seines Onkels ein Stall zu bauen, scheiterte jedoch. Stattdessen ergab sich ein Jahr später die Gelegen einen Hof just in der Gemeinde zu kaufen, aus der einer seiner Vorfahren vor Generation weggezogen war, um andernorts sein Glück zu finden. Innerhalb weniger Tage packte er seine Chance am Schopf und kaufte den Figerhof. Heute hält er direkt unterhalb des Großglockners auf 1300 Metern über dem Meeresspiegel 280 Milchziegen plus Nachzucht. Seine Ziegen geben 900 kg Milch pro Tier und Jahr und neben dem Milchverkauf an eine Molkerei macht sich vor allem die eigene Käserei bezahlt. Sein Tatendrang begeisterte auch unsere Jury. 2016 wurde sein Ziegenprojekt im Rahmen des CeresAwards zur Geschäftsidee des Jahres gewählt.

CeresAward: Geschäftsidee des Jahres

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