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Wettbewerb

CeresAward 2018: Diese Manager können gewinnen

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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
23.07.2018

Die Finalisten in der Kategorie Manager kommen aus Markelsheim, Medebach und Fürstenzell. Sie haben die Chance, den CeresAward 2018 zu gewinnen.

Bereits zum fünften Mal zeichnet der CeresAward auch 2018 die besten Landwirtinnen und Landwirte Deutschlands aus. Ausgelobt in 10 Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin spiegelt der Preis die gesamte Vielfalt der Landwirtschaft wider. Aus allen Bewerbern ermittelt die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die Finalisten in jeder Kategorie. Aus ihnen werden am 18. Oktober 2018 bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin die Kategoriensieger und aus diesen der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2018. Deutz-Fahr unterstützt der CeresAward als Hauptsponsor. Sponsor der Kategorie Manager ist die Corteva Agriscience, Agriculture Division of DowDuPont.

Conny Lehr aus Markelsheim (Baden-Württemberg)

Der Jakobshof in Bad Mergentheim hat einiges zu bieten: Übernachten in einem Weinfass, Rundfahrten und Führungen in Weinbergen, sowie viel Wärme. Die Betriebsleiterin Cornelia Lehr managt zusammen mit ihrer Familie nicht nur Weinberge, Feriengäste, 120 ha Acker- und Grünland sowie die Beteiligung an einer Biogasanlage. Im Ackerbau und in den Weinbergen setzt die umtriebige Landwirtin auf umweltfreundliches Wirtschaften.Die neueste Technik hilft ihr dabei.

Wer denkt, die Bäuerin hat damit keine Zeit mehr für anderes, sieht sich getäuscht. So pflegt die Imagearbeit für ihren Berufsstand und findet den Mut, neue Projekte anzupacken. Im Betrieb laufen alle Fäden bei ihr zusammen. Sie macht die Musik- und das auch mit ihrem Akkordeon bei Weinbergsrundfahrten.

Andreas Schmidt aus Medebach (Nordrhein-Westfalen)

Auszeichnungen pflastern den erfolgreichen Weg des Ferienhofes Hasenkammer im sauerländischen Medenbach. Den Feriengästen haben Betriebsleiter Andreas Schmidt und seine Familie etliches zu bieten: Streichelzoo, Reitponys, Naturpfad, Wochenerlebnisprogramm und Hüttengastwirtschaft sind nur einige Stichpunkte. Bemerkenswert: 180 Milchkühe betreuen sie täglich. Melkroboter helfen ihnen dabei. Damit sparen sie wertvolle Arbeitszeit. So kann sich die Bauernfamilie Freiräume schaffen, um auch selbst in Urlaub fahren zu können.

Weitblick zeigt Andreas Schmidt beim dritten Betriebszweig. Der Energiebauernhof ist mit einer kleinen Biogasanlage ausgestattet. Damit will er die Gülle der Kühe besser verwerten. Auf den zahlreichen Dächern der Hofgebäude befinden sich Solaranlagen. Schmidts Ziel: So viel Strom wie möglich für den Hof selbst erzeugen.

Alois Penninger aus Fürstenzell (Bayern)

Neue Wege geht der Jungbauer Alois Stefan Penninger gerne. Das ist ihm in die Wiege gelegt worden. Bereits sein Vater hat vor zehn Jahren einen Schweinestall mit Auslauf für die Tiere und unerprobter Lüftungstechnik gebaut. Tierwohl war damals noch kein Thema in der Gesellschaft. Heute nutzt Penninger die Initiative Tierwohl, um seine Investitionen auch zu Geld zu machen. Solarmodule zieren inzwischen die Dächer und Felder des Hofes im niederbayerischen Fürstenzell. Seine alten Betriebsgebäude hat er an Handwerker aus der Umgebung vermietet, oder zu Mietshäuser umgebaut. Aktuell stellt er gerade ein Seniorenheim fertig, um betreutes Wohnen auf seinem Hof anzubieten.

Um die teuren Maschinen besser zu nutzen, kooperiert er gerne mit Berufskollegen. Auch gemeinsames Vermarkten des erzeugten Getreides will der findige Bauern in naher Zukunft anpacken.

Nacht der Landwirtschaft: Impressionen von der CeresAward-Verleihung

Nacht der Landwirtschaft: CeresAward 2017
CeresAward 2017
Tisch beim CeresAward 2017
Michael Dörr beim CeresAward 2017
Georg Mayerhofer beim CeresAward
CeresAward 2017
Sieger Ceres Award 2017
CeresAward 2017
Christian Schmidt beim CeresAward 2017
Kotte, Rukwied und Morgenstern beim CeresAward 2017
CeresAward 2017 Deutz-fahr
CeresAward 2017
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