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Wettbewerb

CeresAward 2019: Die Finalisten der Kategorie Manager

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am
25.07.2019

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2019 in der Kategorie Manager nominiert.

Am 16. Oktober 2019 werden bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin bereits zum sechsten Mal die besten Landwirtinnen und Landwirte aus dem deutschsprachigen Raum gekürt. In zwölf Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin ermittelte die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die jeweiligen Finalisten.

Aus ihnen werden bei der Galaveranstaltung im Oktober die Kategoriensieger und aus diesen schließlich der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2019. Deutz-Fahr unterstützt den CeresAward wieder als Hauptsponsor.

Lutz Philipp Decker aus Niedersachsen

Vom Hof Decker aus Bierbergen kommen nicht nur Milch, Zuckerrüben oder Getreide. Der Betrieb liefert Wärme an seine 105 Haushalte in der Nachbarschaft und bald auch Biogas. In den vergangenen Jahren wurde die Biogassparte auf 3060 kW elektrische Leistung ausgebaut.

Auf seinen Feldern versucht er so wenig wie möglich den Pflug einzusetzen und baut Zwischenfrüchte an, um das Bodenleben zu fördern.

Die Milchviehhaltung ist ein weiteres Standbein, auch wenn der Standort am Rande der Hildesheimer Börse eigentlich untypisch dafür ist: viel Acker, wenig Grünland. Doch schon früh hat sich der 40-jährige Landwirt Lutz Phillipp Decker für den Ausbau der Milchviehhaltung entschieden. Heute stehen 265 Kühe plus Jungvieh in seinem licht- und luftdurchflutetem Laufstall.

Johann Falter aus Bayern

Was macht man mit dem „Abfall“ seiner Biogasanlage? Die Energie ist draußen, der vergorene Rest lächelt einen an. Johann Falter zeigt, wie man damit Geld verdient. Aus dem Gärrest zaubert er etliche Sorten Naturdünger für Hobbygärtner. Die Wärme der Anlage nutzt er dabei, um die Reste zu Dünger aufzubereiten.

Obendrein ist der junge Agrarmanager aus Pleiskirchen bei Mühldorf am Inn begeisterter Ackerbauer. Er schätzt seinen Boden und weiß, wie wichtig ein gesundes Bodenleben für seine Pflanzen ist. Seit Jahren verringert er den Einsatz von Mineraldüngern und Pflanzenschutzmitteln. Seit vier Jahren verzichtet er sogar auf den Pflug.

Zusammen mit anderen Berufskollegen wurde er zum Bodenbotschafter gekürt. Inzwischen hat er seine 120 ha komplett auf Ökolandbau umgestellt. Nachhaltiges Wirtschaften kommt bei Falter vor Gewinn.

Florian Schmitt aus Rheinland-Pfalz

Als Winzer hat Florian Schmitt schon einige Preise gewonnen, jetzt steht der 31-Jährige im CeresAward-Finale in Berlin. Im rheinhessischen Spiesheim, zwischen Worms und Mainz, bewirtschaftet der Landwirt 41 ha Weinreben und 105 ha Ackerland. Vor allem in den Weinbau hat er in den vergangenen Jahren viel investiert, um die Qualität seiner Weine weiter zu verbessern. Beispielsweise probiert er immer wieder biologische Pflanzenschutzmittel aus.

Seine Arbeit trägt Früchte: Die regelmäßigen Prämierungen zeigen, dass er auf dem richtigen Weg ist. Auch von seinen Kunden bekommt er immer wieder Anregungen für seine Produkte.

Der Familienbetrieb Schmitt setzt aber nicht nur auf Weinbau: Marktfruchtbau und ein Lohnunternehmen sind weitere Standbeine.

Die Nacht der Landwirtschaft: Impressionen vom CeresAward

Saal beim Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Gewinner Ceres Award 2017
Musiker auf dem Ceres Award
Schnittchen
Unterhaltung auf dem Ceres Award
Artistin auf dem Ceres Award
Klöckner hält Rede
Auf dem Ceres Award
Gewinner des Ceres Award
Gewinner des Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Ceres Award in Berlin
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