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Wettbewerb

CeresAward 2020: Die Finalisten der Kategorie Geschäftsidee

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am Freitag, 21.08.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2020 in der Kategorie Geschäftsidee nominiert.

Im Herbst ist es wieder soweit. Dann steht fest, welcher der 30 Finalistinnen und Finalisten des CeresAward 2020 den begehrten Titel des Landwirt des Jahres 2020 gewinnen wird. Momentan liegt es noch an der Jury, die aus Vertretern aus Unternehmen und Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute besteht, den Finalisten auf ihren Höfen auf den Zahn zu fühlen. Halten die Bewerbungen, was sie versprechen? Unterstützt wird der CeresAward auch in diesem Jahr wieder von Hauptsponsor Deutz-Fahr.

Christian Hurni und Simon van der Veer aus Fräschels (Schweiz)

Christian Hurni und Simon van der Veer sind zwei Landwirte, die den Sprung vom Startup zum etablierten Unternehmen geschafft haben. Mit ihrer Batati GmbH aus Fräschels im Schweizer Kanton Freiburg sind sie zu einem wichtigen Akteur am Schweizer Süßkartoffelmarkt geworden.

Gemeinsam mit zehn weiteren Erzeugern produzieren, lagern und vermarkten sie die mit ihrer eigenen Marke versehende Ware. Besonders zeichnen sie sich dadurch aus, für kleine Betriebe eine Marktnische identifiziert, besetzt und ausgebaut zu haben. Hurni und van der Veer zeigen außerdem noch soziales Engagement, in dem sie Asylsuchenden eine Arbeit auf ihrem Betrieb geben.

Christian Seybold aus Lauffen am Neckar (Baden-Württemberg)

Christian Seybold aus Lauffen am Neckar ist mit seinem Betrieb erfolgreich neue Wege gegangen. Vor 20 Jahren hat der Winzer begonnen, sich für Kürbisse zu interessieren. Heute produziert er rund 200 Sorten Speise-, Zier- und Ölkürbisse. Er kümmert sich um alle Arbeiten von Produktion über Verarbeitung bis zur Vermarktung.

Öle und Knabberkerne vermarktet Seybold deutschlandweit über Hofläden, Messen und Feinkostmärkte. Seybold rundet sein Produktangebot unter anderem durch Balsamico aus Tafeltrauben und den Erzeugnissen seiner Streuobstwiesen ab.

Dominik Seywald aus Krozingen-Schlatt (Baden-Württemberg)

Landwirt Dominik Seywald aus der Nähe von Freiburg hatte eine geniale Idee: Maisspindeln, die bislang als Abfallprodukt bei der Ernte übrigblieben, zu veredeln. Getrocknet und in Säcke verpackt wird daraus Maiskohle, ein nachhaltiges, heimisches Produkt, das die meist aus dem Ausland importierte Grillkohle ersetzt.

Unter dem Markennamen Kolbenglut gelang es Seywald, einen Abnahmevertrag mit Edeka Südwest abzuschließen. Doch der junge Landwirt erobert nicht nur neue Märkte. Er setzt sich auch für sozialverträgliche Bedingungen für seine Arbeiter ein – also Unterbringung, Verpflegung und überdurchschnittlicher Lohn.

Alle News und Impressionen rund um die Hofbesuche bekommen Sie auf der Facebook-Seite und der Instagram-Page des CeresAward.

Impressionen vom CeresAward aus Berlin

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