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Den CO2-Fußabdruck der Milch verringern – so geht's

Für den Klimaschutz den CO2-Fußabdruck der Milch verringern – das agrarheute-Erklärvideo zeigt, wie Landwirte die Klimabilanz der Milchproduktion gezielt verbessern können.

am Freitag, 22.05.2020 - 08:55

Immer häufiger fordern der Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und die Molkereien von Landwirten nachweisbare Bemühungen um eine besonders nachhaltige Produktion. Der Klimaschutz gehört dazu.

Dass eine Kuh Treibhausgase ausstößt, daran lässt sich nichts ändern. Das hat die Natur so eingerichtet. Aber den Ausstoß von CO2-Äquivalenten pro Kilogramm Milch kann der Landwirt beeinflussen.

Mit TEKLa die Klimabilanz der Milch optimieren

Milchkühe in einem modernen Stall

Welche Maßnahmen den CO2-Fußabdruck der Milch besonders effizient verringern, misst der „Treibhaus-Emissions-Kalkulator-Landwirtschaft“, kurz TEKLa. Das Tool wurde an der Landwirtschaftskammer Niedersachsen entwickelt. Es berechnet den Beitrag einzelner Maßnahmen zur Verbesserung der Klimabilanz der Milcherzeugung.

Besonders gut für die Klimabilanz ist zum Beispiel der Verzicht auf importierte Sojafuttermittel. Auch abgedeckte Güllelager mindern die Emissionen. Am Ende kommt es immer darauf an, ob die Verbraucher für die höheren Kosten zum Wohl des Klimas auch bezahlen.

Mehr zum Thema Klima-Check lesen Sie im Titelthema der gedruckten Februar-Ausgabe von agrarheute 2/2020 ab Seite 20, die am 31. Januar 2020 erschienen ist.

Wird in Zukunft eine klimaschonend produzierte Milch einen Absatz mit höherem Erlös finden?

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