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Prognose

Coceral rechnet derzeit mit EU-Getreideernte von über 300 Mio. t

Rapsernte mit John Deere
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
28.03.2017

Der Europäische Verband des Getreidehandels, Coceral, schätzt die diesjährige Getreideproduktion in der EU auf rund 304 Millionen t.

Der Europäische Verband des Getreidehandels, Coceral, schätzt die diesjährige Getreideproduktion in der EU - Stand jetzt - auf rund 304 Mio. t im Vergleich zu 295 Mio. t im Vorjahr.

Die Bestände seien gut durch den Winter gekommen, berichtet der Verband. "Die jüngsten Niederschläge haben die Bodenfeuchte in vielen wichtigen Anbaugebieten der EU wieder erneuert", zitiert der Verband Experten aus Zentraldeutschland und Ostfrankreich.

Deutschland: Getreideernte auf rund 46 Mio.t prognostiziert

Für Deutschland prognostiziert Coceral nach derzeitigem Stand eine Gesamtgetreideernte von rund 46 Mio. t, was etwas mehr als im vergangenen Jahr wäre (45,6 Mio. t). Bei den am meisten angebauten Getreidesorten lautet die Prognose für Deutschland:

  • Weizen: 25,1 Mio. t (24,4 Mio. t in 2016)
  • Gerste: 10,8 Mio. t (10,9 Mio. t in 2016)
  • Roggen: 3,0 Mio. t (3,2 Mio. t in 2016)
  • Triticale: 2,4 Mio. t (2,4 Mio. t in 2016)

In Frankreich - das im Vorjahr die kleinste Weizenernte der vergangenen drei Jahrzehnte nach sintflutartige Regenfällen und kühlen Temperaturen im Frühjahr eingebracht hatte - rechnet der Verband mit einem deutlichen Zuwachs gegenüber 2016. Coceral schätzt die französische Getreideernte auf 68,6 Mio. t, das wären rund 14 Mio. t mehr als im Vorjahr. Von dem Zuwachs in Frankreich sollen etwa 11 Mio. t auf den Weichweizen entfallen.

Insgesamt soll die Weichweizenproduktion in der EU um 7 % auf knapp 145 Mio. t in diesem Jahr ansteigen. Die EU-Gerstenerzeugung entspreche mit 59,6 Mio. t der des Vorjahres.

Raps: Ähnlich hohe Ernte wie 2016 erwartet

Für die Rapsproduktion prognostizierte Coceral eine Zunahme auf 21 Mio. t von 20,5 Mio. t im vergangenen Jahr. Eine deutliche Abnahme der Anbaufläche in Frankreich und Großbritannien beschränke allerdings den Spielraum für eine Erholung nach der letztjährigen enttäuschenden Ernte, so der Verband.

In Deutschland wurde die Anbaufläche beim Raps gegenüber 2016 auf 1,31 Mio. ha (Vorjahr: 1,33 Mio. ha) leicht reduziert. Die Ernteprognose beläuft sich auf 5,1 Mio. t (2016: 4,6 Mio. t).

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