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Dürrekatastrophe

Dürre: Nothilfen in mehreren Bundesländern

AF-Trockenheit_Maissilage
am Dienstag, 25.09.2018 - 16:27 (Jetzt kommentieren)

Erste Bundesländer haben die Dürrenothilfe auf dem Weg gebracht. Betroffene Landwirte können bis zur Hälfte des Schadens erhalten, doch die Hürden sind hoch.

AF_Rüben-Dürre-Bestand

In Schleswig-Holstein und in Sachsen-Anhalt haben die angekündigten Dürrenothilfen wichtige Hürden genommen. Nach einer abgestimmten Bund-Länder Vereinbarung müssen die Landwirte einige Kriterien für die Dürrenothilfen erfüllen.

Das Kieler Kabinett beschloss heute die Beteiligung Schleswig-Holsteins am Bund-Länder Programm für die von der diesjährigen Trockenheit betroffenen Bauern. Zur Unterstützung der heimischen Landwirte sind insgesamt 20 Mio. Euro vorgesehen.

Jeweils die Hälfte tragen Bundes- und Landesregierung. Das Kieler Landwirtschaftsministerium rechnet landesweit mit mehr als 1.000 Anträgen. Ressortchef Jan Philipp Albrecht zeigte sich erleichtert, dass mit dem Beschluss der Landesregierung nun Klarheit für die betroffenen Landwirte geschaffen werden konnte. Die Kieler Finanzministerin Monika Heinold wies darauf hin, dass bereits im Sommer steuerliche Maßnahmen zur Entlastung der Landwirte ergriffen worden seien.

Sachsen-Anhalt verfügt über 25 Mio. Euro

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hat ebenfalls heute der von Bund und Ländern ausgehandelten Verwaltungsvereinbarung zugestimmt und für Ende dieser Woche deren Unterzeichnung angekündigt.

Unternehmen, die nachweislich durch die Dürre in ihrer Existenz gefährdet sind, können somit Hilfen aus dem insgesamt 25,59 Mio Euro umfassenden Hilfsfond in Anspruch nehmen.

2.000 Betriebe in Niedersachsen betroffen

Die Zahl der hilfeberechtigten Landwirte lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt für Niedersachsen nur sehr schwer einschätzen, erklärt das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium. Für Niedersachsen geht das Ministerium von etwa 2.000 Betrieben aus. Die dürrebedingten Schäden auf diesen Betrieben schätzt das Land auf rund 80 Mio. Euro, von denen 50 Prozent, also bis zu 40 Mio. Euro, ausgeglichen werden sollen.

Die Auszahlung will Niedersachsen möglichst schnell vornehmen, in Form einer Abschlagszahlung noch in diesem Jahr. Entsprechende Vorbereitungsgespräche mit der Landwirtschaftskammer laufen bereits seit einiger Zeit.

    Mit Material von AgE

    Landwirt Heckenberger: Grünland und Silomais trotzen der Dürre

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