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Klimawandel

DWD: Landwirte müssen sich auf Wetterextreme einstellen

Wirbelsturm am Abend
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Anke Fritz, agrarheute
am
27.03.2018

Auch wenn der statistische Beweis für die Zunahme von Extremwetterereignissen noch fehlt, der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht einen klaren Trend.

Angesichts des fortschreitenden Klimawandels gibt der Deutsche Wetterdienst für die kommenden Jahre keine Entwarnung, was erneute Extremwetterereignisse angeht. Zwar sei der statistische Nachweis eines klaren Trends ungeachtet der beobachteten Fälle schwierig. Dennoch sei die Häufung sicher ein Indiz dafür, dass extreme Wetterereignisse mit weiter steigenden Temperaturen wohl zunehmen werden, so der DWD.

 

Wetterdienst rät zu robusten Sorten

Nach Darstellung des DWD-Vizepräsidenten Dr. Paul Becker ist es daher sinnvoll, sich auf zunehmende Extremwetter einzustellen. Der Landwirtschaft rät er zu robusteren Kulturen und Sorten, die sowohl Hitze- und Kälteperioden als auch trockene Phasen einigermaßen unbeschadet überstehen.

Keinesfalls dürfe man hingegen wegen der insgesamt steigenden Durchschnittstemperaturen ausschließlich auf wärmeliebende Sorten setzen, da ungeachtet der allgemeinen Temperaturentwicklung immer auch die Gefahr von kalten Phasen und Spätfrösten bestehe, so Becker.

Lesen Sie in der April-Ausgabe von agrarheute, wie Landwirte trotz Extremereignissen erfolgreich Ackerbau betreiben.

Mit Material von AgE

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