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Wann ein eigenes Getreidelager sich lohnt

Getreidelager auf dem Betrieb
am Montag, 27.07.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Die Getreidepreise schwanken kurzfristig oft beträchtlich. Mit einem eigenen Lager können Sie Ihre Erlöse optimieren. Das setzt jedoch eine aktive Vermarktung voraus.

Die Mähdrescher laufen in diesen Tagen auf Hochtouren. Die neue Ernte kommt herein. Zumindest zum Start der Druschsaison waren die Kassapreise durchaus brauchbar. Doch wie fast immer ist unsicher, wie es mit dem Preis weitergeht. Fallen oder steigen die Notierungen an der Matif-Börse nach der Ernte? Lohnt sich das Einlagern, vielleicht sogar im eigenen Getreidelager?

Diese letzte Frage ist nicht einfach mit „ja“ oder „nein“ zu beantworten. Zu viele betriebs- individuelle Faktoren spielen dabei eine Rolle. Was sich aber in jedem Fall lohnt, ist, der Antwort auf diese Frage für den eigenen Betrieb nachzugehen. Die gute Nachricht lautet: Im Gegensatz zu Kartoffeln lässt sich Getreide leichter einlagern. Die Anforderungen an Gebäude und Technik sind geringer. Daher ist es einfacher, die Kosten im Griff zu halten.

Zu beachten ist jedoch, dass es sehr teuer werden kann, das Grundstück für das künftige Getreidelager zu erschließen. Zufahrt, Strom und Wasser schlagen mitunter im Verhältnis zum Baukörper mit hohen Kosten zu Buche – also Augen auf bei der Auswahl des optimalen Standorts.
Auch der Lagerart kommt große Bedeutung zu. Es macht einen erheblichen Unterschied, ob ein Flachlager in einer vorhandenen Halle errichtet oder Hochsilos aufgebaut werden sollen. Um aus dem eigenen Lager wirklich vollen Nutzen zu ziehen, muss der Betriebsleiter außerdem bereit sein, sich mit der Vermarktung intensiv zu beschäftigen. Das kann auch bedeuten, sich das nötige Know-how erst anzueignen.

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