Login

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Agrarreform

EU-Direktzahlungen: CDU spricht sich gegen Kappung aus

am Dienstag, 26.11.2019 - 12:27 (1 Kommentar)

Geht es bei der Agrarreform nach der CDU, wird es keine Kappung der Direktzahlungen geben. Auf dem Parteitag wurde dagegen die Agrarstrukturkompenente beschlossen. Ebenso darf der Agrarhaushalt nicht gekürzt werden.

CDU-Kretschmer-Rede

Die CDU hat auf dem Parteitag am Wochenende in Leipzig einer verpflichtenden Kappung der Direktzahlungen eine Absage erteilt. Die obligatorische Kappung ist derzeit noch Bestandteil der Vorschläge zur EU-Agrarreform 2020, die Agrarkommissar Phil Hogan unterbreitet aht.

Eine Agrarstrukturkomponente zum Ausgleich von Nachteilen bei der Bewirtschaftung von kleinteiligen betrieblichen Flächenstruktur sei „der bessere Weg zur Stärkung unserer bäuerlichen Landwirtschaft“, heißt es in dem Beschluss. Zur Begründung wird darauf hingewiesen, dass eine Kappung die größeren Betriebsstrukturen in den neuen Ländern benachteiligen würde. Den Zusatz hatte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer verlangt.

Die übrigen Passagen des neunseitigen Antrags wurden unverändert angenommen. Von Bedeutung ist angesichts der Diskussion in Brüssel sowie auch innerhalb der Bundesregierung insbesondere die Forderung, den EU-Agrarhaushalt auf derzeitigem Niveau fortzuführen.

Die angekündigte weitere Erhöhung der Umweltanforderungen erfordere eine angemessene Finanzausstattung der GAP, betonen die Christdemokraten. Deshalb dürfe es zu keiner Kürzung der Haushaltsausstattung gegenüber dem bisherigen Volumen kommen.

Mit Material von AgE

Kommentar

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...