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Fachkräftemangel

Fachkräftemangel: Schließen Einwanderer aus Drittstaaten die Lücke?

Azubi mit Landwirt im Rapsfeld
am
18.02.2019

Ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz ermöglicht landwirtschaftlichen Betrieben qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten zu gewinnen. Hilft das in der Praxis weiter?

Die Initiative der Bundesregierung für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz wird von der Agrarwirtschaft grundsätzlich begrüßt.  Dies gilt ebenfalls für den vorgelegten Gesetzentwurf über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung, mit dem bundeseinheitliche Anwendungskriterien bei der Ausbildungsduldung geschaffen werden sollen. Nach ZVG-Auffassung sollte allerdings bei der Ausbildungsduldung die Begrenzung auf Engpassberufe entfallen.
 

Fachkräfte müssen qualifizierte Berufsausbildung haben

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz werde auch für landwirtschaftliche Betriebe die Möglichkeit geschaffen, qualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten zu gewinnen, erklärte GLFA-Geschäftsführer Burkhard Möller gegenüber AGRA-EUROPE. Möller rechnet allerdings damit, dass die Anzahl der in Frage kommenden Interessenten „überschaubar“ bleiben wird.

Er verweist darauf, dass Fachkräfte über eine anerkannte qualifizierte Berufsausbildung verfügen und entsprechend dieser Qualifikation eingesetzt werden müssen. Nach Einschätzung des Arbeitgeber-Geschäftsführers zeichnet sich auch in der Landwirtschaft ein Fachkräftemangel ab, dem man sich stellen müsse.

 

Mit Material von AgE
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