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Wirtschaftlichkeit der Beregnung

Wann sich eine Feldberegnung lohnt

Kreisregner
Dr. Thomas de Witte, Thünen-Institut
am
26.12.2018

Eine Feldberegnung kann nicht nur den Ertrag steigern, sondern schützt auch vor einer dürrebedingten Missernte.

Nicht einmal ein Drittel der üblichen Regenmenge ist im Sommer 2018 in der Region Altmark im nördlichen Sachsen-Anhalt gefallen. Die Ackerkulturen litten massiv. Einen Kartoffelertrag von nur 224 dt/ha gibt die Landesanstalt für Landwirtschaft (LLG) an, verglichen mit 430 dt/ha im langjährigen Mittel. Verschont blieb nur, wer beregnen konnte. Mehrerträge von über 100 Prozent markierten in der vergangenen Saison den Unterschied zwischen einem Kartoffelanbau mit oder ohne Bewässerung.

Die Trockenperioden nehmen regional zu

Trommelregner

Selbstverständlich kann dieses Extremjahr nicht unmittelbar auf die Zukunft übertragen und als künftiger Standard gewertet werden. Dennoch: Langfristige Auswertungen zeigen, dass insbesondere im Nordosten Deutschlands die Trockenperioden bereits deutlich zugenommen haben. Zudem haben sich die von Trockenheit betroffenen Gebiete ausgedehnt. Vor diesem Hintergrund überlegen viele landwirtschaftliche Unternehmer neu, ob sie in eine Beregnung investieren sollten.

Entscheidende Faktoren für eine Investition

Die Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab:

  • Sind Wasserentnahmerechte verfügbar?
  • Wie wirken sich die verschiedenen Bewässerungstechnologien auf die Wirtschaftlichkeit aus?
  • Welche Mehrerträge sind zu erwarten?
  • Welche Kulturen sollten wie stark bewässert werden, wenn die verfügbaren Wassermengen unter dem pflanzenbaulichen Optimum liegen?

Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung basierend auf realen, langjährigen Versuchsergebnissen, auch im Vergleich zum Dürrejahr 2018, lesen Abonnenten des agrarheute-Magazins in der Januar-Ausgabe, die am 28. Dezember 2018 erscheint.

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