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Der Flächenfraß hat etwas nachgelassen

am
09.09.2019
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Der Flächenfraß für Siedlungs- und Verkehrszwecke hat etwas nachgelassen, ist aber noch immer zu hoch.

Flächenverlust durch eine Baustelle

Das stellt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zu direkten und indirekten Landnutzungsänderungen fest.

Die Flächeninanspruchnahme für Siedlungs- und Verkehrszwecke habe in Deutschland im Zeitraum von 2014 bis 2017 durchschnittlich 58 Hektar pro Tag gegenüber 73 Hektar pro Tag im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2013 und 120 Hektar pro Tag im Durchschnitt der Jahre 1993 bis 2003 betragen.

Vom Ziel noch weit entfernt

Gemessen an dem Ziel der Bundesregierung, die tägliche Flächenneuinanspruchnahme für Siedlung und Verkehr bis zum Jahr 2030 auf unter 30 Hektar pro Tag zu reduzieren und bis 2050 das Ziel keiner Flächenneuinanspruchnahme zu erreichen, sei der Wert allerdings noch immer zu hoch, stellt die Bundesregierung fest.

Außerdem sei die Abnahme von Agrarflächen höher als 58 Hektar pro Tag, weil zusätzlich Flächen für Photovoltaikanlagen, Forst-, Naturschutz- und Gewässerflächen umgewandelt würden. Für diese Nutzungsänderungen lägen aber keine Daten vor.

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