Login
Ausgleichsflächen

Futtergras statt Blumenwiese kostet 12.000 Euro

Mähen einer Dauerwiese
Symbolbild © ah/agrarfoto.com
von , am
29.11.2017

Ein hessischer Landwirt hat auf einer Ausgleichsfläche Futtergras statt Blumen angesät. Umweltschutzverbände beschwerten sich. Nun muss die Stadt die Mehrkosten tragen.

In Hessen kommt eine Ausgleichsfläche die Stadt Friedrichsdorf teuer zu stehen. Statt einer Blumenwiese wurde auf vier Hektar Futtergras angesät. Die Umweltschutzverbände BUND und Nabu beschwerten sich. Nun muss gepflügt und neu bestellt werden. Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf 12.000 Euro, berichtet die Taunus Zeitung.

Vertraglich Blumenwiese vereinbart

Eigentlich sollte auf den früheren Feldern entlang einer Entlastungsstraße eine Blumenwiese entstehen. Der Aufbau von extensiv genutztem Grünland war vertraglich vereinbart. Allerdings hat der Pächter, ein Landwirt, auf den Flächen Futtergras gesät. Daraufhin haben sich BUND und Nabu beschwert. Nun schreitet die Stadt als Eingentümerin der Flächen ein.

Höherwertige Einsaat wird teurer

Die Böden müssen für das Anlegen einer Blumenwiese nun nach und nach umgepflügt sowie ausgezehrt werden. Auch eine Neuansaat ist notwendig.

Zudem wurde nun zugunsten der Artenvielfalt vereinbart, eine höherwertige Einsaat vorzunehmen, als laut Bebauungsplan eigentlich erforderlich wäre, so die Taunus Zeitung weiter. Eingesät werden soll noch dieses Jahr.

12.000 Euro Mehrkosten für Ausgleichsfläche

Die Stadt Friedrichsdorf müsse dafür aber nun 12.000 Euro zahlen. Laut Verwaltungsvereinbarung ist zwar Hessen Mobil für die naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen zuständig, weil das Land Hessen die Straße gebaut hat.

Aber die Stadt muss die Kosten tragen, die über den damals kalkulierten Rahmen hinausgehen.

Mit Material von Taunus Zeitung

Agritechnica 2017: Das sind die Neuheiten für die Futterernte

 Claas Presswickelkombination Uniwrap im Feld
© Werkbild
 fella_juras14055-proeinsatz
Abhängig von der Geschwindigkeit passt der Fella Juras 14055 Pro die Rechhöhen an und reguliert den zunehmenden Zinkenabstand zum Boden, der bei schnellerer Fahrt durch den größeren Futtermengenwiderstand entsteht. Halle 20, Stand A26 © Werkbild
Fliegl Büffel
Das System Büffel von Fliegl besteht aus Pick-up, Schneidrotor, Zwischenbunker und Überladevorrichtung. Die Pick-up nimmt Gras aus dem Schwad auf, der Rotor schneidet es und lädt es in den Zwischenbunker. Halle 04, Stand B43 © Werkbild
Ballensammelwagen Krone Bale Collect
Der Krone-Ballensammelwagen BaleCollect 1230 bietet Platz für drei 2,7 m lange Ballen. Presse und Wagen sind mit einer teleskopierbaren Deichsel verbunden. Im Feldeinsatz ist diese eingefahren und der Ballensammelwagen läuft direkt hinter dem Presskanal; die Räder können sich frei drehen. Halle 27, Stand G21 © Werkbild
 Vicon Extra 7100 T GeoMow
Die Triple-Mähwerkskombination Vicon Extra 7100 T GeoMow hebt am Vorgewende mithilfe des GPS-Signals automatisch aus und setzt wieder ein. Außerdem verschiebt die Steuerung die Heckeinheiten und passt die Überlappung zwischen der Front- und der Heckeinheiten automatisch auf die Bedingungen an. Halle 05, Stand D37 © Werkbild
Pöttinger SensoSafe
Mit der weltweit ersten automatisierten Tiererkennung möchte Pöttinger vermeiden, dass Rehkitze durch Mähwerke erfasst und getötet werden. Detektiert der optische Sensor ein Kitz, sendet er ein Signal an die Hydraulik des Mähwerks. Das hebt blitzschnell automatisch aus. Halle 27, Stand C39 © Werkbild
Press-Wickel-Kombination FBP 3135 Intelliwrap
Die Press-Wickel-Kombination FBP 3135 Intelliwrap bindet Rundballen mit Mantelfolie. Kuhn nutzt dazu zwei herkömmliche 750-mm-Folienrollen. Intelliwrap benötigt laut Kuhn 30 Prozent weniger Folie, die Rollen sind leichter und spezielle Folien für die Bindung sind nicht notwendig. Halle 12, Stand C05 © Werkbild
Massey Ferguson 2370 UHD
Massey Ferguson 2370 UHD: Die leistungsstärkste Großquaderballenpresse, die im Werk in Hesston je gefertigt wurde, soll Ballen mit besonders hoher Dichte liefern. Sie wiegen circa 20 Prozent mehr als die des bisherigen Spitzenmodells. Halle 20, Stand A26 © Werkbild
Pöttinger Novacat Cross Flow
Statt einem Gummiband fördert beim Pöttinger Novacat Cross Flow eine liegende Schnecke das Gras zur Seite auf einen Schwad. So können einfache Heckmähwerke ohne Aufbereiter mit nur 3,46 m Arbeitsbreite so viel Futter zusammenführen wie ein kleiner Mittelschwader. Halle 27, Stand C39 © Werkbild
Kuhn-Schwader Merge Maxx 950
Anders als sein Vorgänger klappt der Kuhn-Schwader Merge Maxx 950 zwei Pick-up-Teile zusammen und hat kein festes Mittelteil mehr. Zur Ablage des Futters gibt es drei Varianten: zentrale Ablage mit Schwadbreiten bis 2,20 m, seitliche Ablage und gleichzeitiges Ablegen von Seiten- und Mittenschwad bei sehr hohem Futteraufkommen. Halle 12, Stand C05 © Werkbild
Reiter Respiro
Das Herzstück der neuen Schwadertechnik von Reiter beim Respiro R9 profi ist eine elastische und ungesteuerte Pick-up mit Förderrotor. Die Vorteile sind ein lockerer und gleichmäßiger Schwad und kein Verdichten oder Ineinanderverdrehen des Ernteguts. Halle 27, Stand F06 © Werkbild
vicon  Andex 1505
Mit dem Andex 1505 bringt Vicon einen Vierkreiselschwader mit GPS-Steuerung auf den Markt. Die Funktion nennt Vicon GeoRake. Damit heben am Vorgewende oder bei bereits bearbeiteten Teilstücken die Kreisel automatisch aus. Halle 05, Stand D37 © Werkbild
Auch interessant