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EU-Agrarpolitik

GAP: Brüssel muss schnell sein

von , am
14.11.2017

Die EU-Bürokraten sollen nun schnell arbeiten, damit Landwirte die Vorteile der neuen Omnibus-Verordnung auch ab 2018 wirklich nutzen können, fordert Copa und Cogeca.

Um Bürokratie abzubauen und das Nutzen von Versicherungsmaßnahmen anzukurbeln, fordern die europäischen Bauern- und Genossenschaftstverbände Copa und Cogeca, die politischen Einigung zur Omnibus-Verordnung zum 1. Januar 2018 umzusetzen.

Der Generalsekretär von Copa und Cogeca, Pekka Pesonen, sagte: „Die zwischen dem Europäischen Parlament und dem Rat erreichte politische Übereinkunft ist ein positiv zu wertender Schritt."

So werden beispielsweise Regeln zu Direktzahlungen in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und Maßnahmen für ein besseres Risikomanagement der Landwirte vereinfacht. Für die Landwirte ist eine rasche Umsetzung dieser Maßnahmen noch vor Beginn des nächsten Antragszeitraums für die Direktzahlungenzahlungen erforderlich, meint der Generalsekretär.

Verordnung besser aufteilen

Geplant ist unter anderem den Anrechnungsfaktor für Eiweißpflanzen beim Greening zu erhöhen. Zudem soll die Definition Dauergrünland gelockert werden. Im Milchsektor müssen Lieferverträge künftig Angaben zu Menge, Preis und Laufzeit enthalten.

Pesonen verlangt daher von der EU-Bürokratie, diese neuen Regeln zügig, das heißt bis zum 1. Januar 2018 umzusetzen.

"Wir appellieren daher an die EU-Institutionen, die Omnibus-Verordnung aufzuteilen, sie so zeitnah wie möglich formell anzunehmen und den landwirtschaftlichen Teil der Verordnung umzusetzen.“

Was die Omnibus-Verordnung konkret für Sie als aktiver Landwirt bringen wird, könnnen sie in unserer Dezemberausgabe von agrarheute nachlesen.

 

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