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Buchführung

Gewinne der Landwirte bleiben stabil bei 60.000 bis 70.000 Euro

Frau zieht Geldschein aus einem Portemonnaie
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Anke Fritz, agrarheute
am
21.11.2018

Im Wirtschaftsjahr 2017/18 erwirtschafteten die Landwirte stabile Gewinne. Die Auswirkungen der Dürre werden sich jedoch erst im aktuellen Wirtschaftsjahr bemerkbar machen.

Die Einkommen der landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe in Deutschland haben im Wirtschaftsjahr 2017/18 im Durchschnitt aller Höfe und Regionen zugelegt beziehungsweise sich auf niedrigem Niveau stabilisiert.

Das berichtet der Verband der Landwirtschaftskammern (VLK) mit Verweis auf seine Auswertung von Buchführungsdaten. Erreicht wurden demnach Gewinne auf einem „auffallend einheitlichen Niveau“ zwischen 60.000 Euro und 70.000 Euro. Damit hätten die Unternehmensergebnisse über dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre gelegen.

Gewinne reichen nicht zur vollständigen Entlohnung

Dabei habe die Bandbreite des Wachstums - abgesehen von regionalen Besonderheiten - von 8 % in Nordrhein-Westfalen bis 31 % in Schleswig-Holstein gereicht, erklärte der VLK. Allerdings reichten die Gewinne noch immer nicht aus, um die eingesetzten Produktionsfaktoren Boden, Kapital und Arbeit vollständig zu entlohnen. Die durchschnittliche Nettorentabilität beziffert der Verband auf zwischen 86 % in Rheinland-Pfalz und 98 % im Saarland.

 

Gewinne der Schweinehalter schrumpfen

Wie der VLK mit Blick auf die einzelnen Betriebszweige resümierte, zog vor allem die Milchproduktion den Durchschnittsgewinn nach oben. So habe es im Futterbau einen beachtlichen Einkommenszuwachs gegeben, was der Verband mit insgesamt höheren Milchpreisen und gestiegenen Notierungen für Rindfleisch begründet.

Dagegen seien die Gewinne der Schweinehalter wegen mangelnder Absatzmöglichkeiten für Schweinefleisch geschrumpft.

Unterdessen habe die überwiegend mäßige Ernte in Verbindung mit unbefriedigenden Preisen für Marktfrüchte einer Aufwärtsbewegung im Ackerbau deutliche Grenzen gesetzt.

Mit Material von AgE
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