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Hofübergabe

Hofübergabe: Höhere Freibeträge für Privatvermögen nötig

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Josef Koch, agrarheute
am
26.06.2018

Wegen hoher Grundstückspreise reichen die bisherigen Freibeträge für Privatvermögen bei der Hofübergabe nicht aus. Eine Online-Petition will das jetzt ändern.

Erbschaftssteuer-Hofübergabe

Die steigenden Immobilienpreise bereiten Landwirten immer mehr Probleme bei der Hofübergabe. So gilt für mitübertragene Vermögensgegenstände wie Wohnhaus oder vermietete Immobilien die persönlichen Freibeträge. Diese sind seit 2009 aber unverändert. 

Gerade in Gebieten mit hohen und weiter stark steigenden Grundstückspreisen reichen sie mittlerweile oft nicht einmal mehr für die Übertragung an ein eigenes Kind aus. So beträgt der Freibetrag für eigene Kinder 400.000 Euro.

Eine Lösung könnte die Regionalisierung der Erbschaft- und Schenkungsteuer sein. Entsprechende Vorstöße aus Bayern sind bisher aber immer gescheitert, berichtet der Bayerische Bauernverband.

Das Übertragen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ist bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer nur dann meist unproblematisch, soweit es den Wirtschaftsteil betrifft und der Betrieb fortgeführt wird.

Hier geht es zur Petition

Die Betroffenen brauchen aber eine Lösung. Eine Initiative aus Rottach-Egern hat deshalb das Problem aufgegriffen und eine Online-Petition an die Politik, und zwar an Bayerns Ministerpräsident Markus Söder, mit verschiedenen Lösungsvorschlägen gestartet. Aktuell haben schon über 6.300 Menschen unterzeichnet.

Nähere Informationen zur Petition und die Möglichkeit zur Unterstützung erhalten Sie auf www.openpetition.de/petition/online/schluss-mit-ungerechter-erbschaftssteuer.

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