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Förderung

Mehr Geld für Güllelager möglich

Güllelager wird gebaut
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Josef Koch, agrarheute
am
27.11.2018

Im kommenden Jahr können die Bundesländer für Güllelager höhere Zuschüsse gewähren. Auch die Bewässerung kann vier Jahre länger gefördert weden. Daneben sieht der überarbeitete Rahmenplan für die Gemeinschaftsaufgabe (GAK) weitere Neuerungen vor.

In einer gemeinsamen Planungssitzung zur Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) haben das Bundeslandwirtschaftsministerium und die Agrarministerien der Länder neue Fördermaßnahmen beschlossen. 

Hier die wesentlichen Änderungen:

  • um bis zu 20 Prozent höhere Zuschüsse für Investitionen bei der Lagerung von flüssigen Wirtschaftsdüngern,
  • Maßnahmen zur Bewältigung der durch Extremwetterereignisse verursachten Folgen im Wald,
  • die Verlängerung der Förderung der überbetrieblichen Beregnung um weitere vier Jahre, um der zunehmenden Trockenheit wirksam zu begegnen.
  • Auch die Förderung der Breitbandversorgung wurde verbessert. Die bisherige Förderhöchstgrenze von 500.000 Euro pro Maßnahme wurde aufgehoben. Die Gemeinden können die Förderung jetzt auch bei einer Downstream-Geschwindigkeit von 30 MBit/s anstelle von 16 MBit/s beantragen.

Da es sich um einen Rahmenplan handelt, können die Ausgestaltungen und Förderhöhen in den einzelnen Bundesländern abweichen. Informieren Sie sich daher bei der zuständigen Agrarverwaltung vor Ort.

150 Mio. Euro für ländliche Entwicklung

Daneben hat der Planungsausschuss (Planak) einen Sonderrahmenplan für die integrierte ländliche Entwicklung beschlossen. Den Ländern stehen 2019 damit zusätzliche Bundesmittel von 150 Mio. Euro zur Verfügung.

"Der heutige Beschluss ist ein klares Bekenntnis zum ländlichen Raum und dem Ziel meines Ministeriums, deutschlandweit in allen Regionen gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen. Es ist gut und wichtig, dass Bund und Länder hier Einigkeit erzielt haben – davon profitieren die Menschen in den Gemeinden und Kommunen unseres Landes", sagt Bundesagrarministerin Julia Klöckner.

Konkret wird es ein so genanntes Regionalbudget geben, das Projekte von bis zu 200.000 Euro fördert. Mit diesem Geld können die Bundesländer mehrere Kleinprojekte von jeweils bis zu 20.000 Euro unterstützen. Ob nun Maßnahmen zur Dorferneuerung, Infrastrukturvorhaben oder Projekte zur Regionalentwicklung – Bund und Länder wollen eine aktive und eigenverantwortliche ländliche Entwicklung stärken sowie bürgerschaftliches Engagement noch besser honorieren.

Insgesamt stehen 2019 für die GAK 900 Mio. Euro zur Verfügung. Das sind 150 Mio. Euro mehr als 2018. Die Fördermaßnahmen innerhalb der Gemeinschaftsaufgabe werden jährlich angepasst. 

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