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Teurer Acker

Preis für Agrarflächen steigt um 12 Prozent

© MvH/istockphoto
AgE/agrarheute
am
30.12.2015

Innerhalb von fünf Jahren haben sich Agrarflächen um satte 12 Prozent verteuert. Die Unterschiede sind je nach Bundesland gravierend.

Die Preise für Agrarflächen sind zwischen 2009 und 2014 jährlich im Mittel um etwa zwölf Prozent (%) gestiegen. Die Kaufpreise für Eigenheime legten dagegen im gleichen Zeitraum durchschnittlich nur um 3,3 % pro Jahr zu. Sogar in Großstädten, wo bekanntlich eine große Nachfrage nach Wohnraum zu verzeichnen ist, lag die Steigerungsrate mit zehn Prozent unter dem für Agrarland ermittelten Wert.

Das geht aus dem Immobilienmarktbericht 2015 hervor, der kürzlich von den amtlichen Gutachterausschüssen in Deutschland vorgelegt wurde. Entstanden ist die Studie in enger Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Preis für Agrarland: Bundesweit große Unterschiede

Allerdings sind dem Bericht zufolge bei den Preisen für land- und forstwirtschaftliche Flächen bundesweit sehr große Unterschiede festzustellen.

Quadratmeter Agrarland in westlichen und nördlichen Bundesländern (2014): 3,30 Euro

Quadratmeter Agrarland in östlichen Bundesländern (2014): 1 Euro

Die größten Umsätze für Agrarflächen wurden in den Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen-Anhalt verzeichnet. Die Gutachterausschüsse gehen davon aus, dass die Preise für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke in Zukunft weniger stark steigen werden.

Entwicklungstrends bei Traktoren

Mit der Modellreihe 1000 realisiert ACGO-Fendt einen kompakten Standardtraktor mit bis zu 369 kW. © hek
Nach der Stufe IV bei den Abgasvorschriften wird in den nächsten Jahren die Stufe V folgen. Ein weiterer Trend: bei gleicher Leistung sorgen immer kleinere Motoren mit weniger Hubraum für geringsten Kraftstoffverbrauch. Beim Optum von Case IH werden beispielsweise die Schaufeln des Turboladers verstellt, was die Bremswirkung nochmals steigert. © hek
Großräumige gefederte Kabinen mit guter Rundumsicht sind längstens Stand der Technik. Um die Übersicht weiter zu verbessern, installiert beispielweise Valtra eine zweite Dachluke. © Werkbild
Für mehr Überblick soll auch das Überwachungssystem Fliegl Scout sorgen. Die am Frontanbaugerät montierte Kamera gibt dem Fahrer bei Einfahrt in eine Straße frühzeitig ein geteiltes Bild vom Querverkehr in beiden Richtungen. © Werkbild
Das John Deere System "iTec AutoLearn" erkennt ähnliche Bediensequenzen. Nach dreimaliger Wiederholung wird die letzte als automatischer Ablauf vorgeschlagen. Mit einem einzigen Knopfdruck kann diese übernommen werden. Nach der Übernahme können Sequenzen nachträglich editiert werden. © DLG
Reifendruck schnell und effektiv regeln schon den Boden und mindert den Kraftstoffverbrauch. Steht die Ballastierung des Traktors fest, schlägt beispielsweise der Fendt Grip Assistant dem Fahrer die optimale Fahrgeschwindigkeit und den passenden Reifeninnendruck vor. © Werkbild
In der Gülleausbringung sollte das Transportvolumen der Zubringfahrzeuge auf das der Ausbringfahrzeuge abgestimmt sein. Mit dem Ultra-Light UL-T18 realisiert Zunhammer mit Hilfe eines GFK-Tanks einen auf Nutzlast optimierten zweiachsigen Gülletankwagen. © Werkbild
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