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Situationsbericht

Soviel erwirtschafteten die Betriebe 2017/18

DBV
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Anke Fritz, agrarheute
am
13.12.2018

In Berlin stellte DBV-Präsident Joachim Rukwied den aktuellen Situationsbericht vor. Die Ergebnisse für das Wirtschaftsjahr 2017/18 waren stabil. Die Folgen der Dürre sind darin aber nicht berücksichtigt.

2,5 bis 3 Mrd. Euro, so lautet die Schadensbilanz der Dürre 2018. In den aktuellen Ergebnissen des Wirtschaftsjahres 2017/18 spiegeln sich diese Verluste allerdings nicht wider.

„Trotz der Frostschäden im vergangenen Jahr sind die Unternehmensergebnisse stabil. Das ist erfreulich, aber wir schauen mit Sorge auf das laufende Wirtschaftsjahr, wenn die gestiegenen Kosten und vor allem die Dürre zu Buche schlagen“, sagt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, heute vor der Presse in Berlin.

Unternehmensergebnisse nach Betriebzweigen

Das Wirtschaftsjahr 2017/18 endete am 30. Juni 2018. Im Durchschnitt der landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe verbesserten sich die Unternehmensergebnisse 2017/18 um ein Fünftel auf 65.200 Euro je Betrieb bzw. 45.700 Euro je Familienarbeitskraft (FAK).

Bei den auf Milchviehhaltung spezialisierten Betrieben stieg das Unternehmensergebnis je Arbeitskraft von 35.900 Euro/FAK in 2016/17 auf 60.200 Euro/FAK an.

Für die Ackerbaubetriebe ist eine wirtschaftliche Stagnation festzustellen. Die Unternehmensergebnisse lagen mit 36.100 Euro/FAK um 1 Prozent niedriger als im Vorjahr.

In der Schweinehaltung waren die Ergebnisse deutlich niedriger, vor allem wegen rückläufiger Erzeugerpreise. Bei den Veredlungsbetrieben sind die Unternehmensergebnisse von 63.600 Euro/FAK auf 41.600 Euro/FAK zurückgegangen. 

Im ökologischen Landbau wurden Unternehmensergebnisse von 57.000 Euro je Familienarbeitskraft erzielt, das sind 6.300 Euro mehr als im Vorjahr.

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