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Sozialversicherung

Still beteiligen

am
29.07.2019
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Sind Altenteiler geschickt in den Betrieb eingebunden, kann die Familie Steuern und Sozialbeiträge sparen. Wir zeigen Ihnen, wie es funktionieren kann.

Vater-Sohn-Traktor

Viele Betriebe haben das gleiche Problem: Die Eltern haben den Betrieb im Haupterwerb bewirtschaftet und erhalten nach der Hofübergabe eine Rente aus der Landwirtschaftlichen Alterskasse. Die Rente ist aber nicht sehr üppig. Für den verdienten Lebensabend benötigen die Eltern noch Altenteilsleistungen, die der Hofnachfolger sicherstellen soll. Die Leistungen für die Altenteiler setzen sich oft aus Wohnrecht, Kost und Wohnung, Wart und Pflege sowie Taschengeld zusammen.

Die Leistungen sind dehnbar. Das Wohnrecht ist meistens selbstverständlich, da die Eltern auf dem Hof leben. Die Verköstigung hängt von der individuellen Situation ab. Wart und Pflege werden oftmals nicht mehr vereinbart. Wie hoch das Taschengeld ausfällt, hängt vom Bedarf der Eltern ab. Arbeiten die Eltern noch im landwirtschaftlichen Betrieb mit, sollten sie hierfür ein Entgelt erhalten.

Angestellte Altenteiler sind sozialversicherungspflichtig

Hier liegt der erste Stolperstein: Würde der Hofnachfolger das in Form des Taschengeldes tun, muss er eine Verpflichtung eingehen, die nicht direkt mit der Arbeitskraft seiner Eltern zu tun hat, sondern der Versorgung der Eltern dient.

Das kann negative Folgen haben. Der Hofnachfolger muss auch dann Taschengeld zahlen, wenn die Eltern wegen Krankheit oder Alter nicht mehr mitarbeiten können. Für eine gerechte und sinnvolle Regelung gibt es verschiedene Möglichkeiten, doch jede hat Vor- und Nachteile.

Sind die Altenteiler im Betrieb angestellt, spart der Hofübernehmer zwar Einkommensteuern, doch dafür müssen die Eltern mehr zahlen. Unter Umständen fallen gar Sozialversicherungsbeiträge an. Doch es gibt möglichen, wie sich Landwirte diese sparen können, zum Beispiel mit einer typisch stillen Gesellschaft ohne Verlustbeteiligung.

Wie das geht und worauf Sie dabei aufpassen müssen, lesen Sie in der aktuellen August-Ausgabe des agrarheute-Magazins.

 

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