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Fördermittel

Sturmschäden: Brandenburg hilft Waldbesitzern

Sturmholz Laubbaum
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
26.01.2018

Deutschlandweit richtete Sturm Friedericke versicherte Sachschäden in Höhe von einer Milliarde Euro an. Brandenburgs Forstministerium hält Fördermittel bereit, um die privaten und kommunalen Waldbesitzer bei der Schadensbeseitigung durch Aufforstungen zu unterstützen.

Die beiden Herbststürme Xavier und Herwart und der Sturm Friederike haben etwa 1,4 Millionen Festmeter Sturmholz hinterlassen. Das ist ungefähr ein Drittel des gesamten jährlichen Holzeinschlags. Waldbesitzer können bis zum 15. Februar Fördermittel zur Aufforstung für den Privat und Körperschaftswald beantragen.

Förderanträge im Internet

Brandenburgs Forstministerium hält Fördermittel bereit, um Aufforstungen zu unterstützen. Dazu gehört zum Beispiel der Voranbau mit Laubbäumen in geschädigten Waldbeständen. Die Anträge finden Interessierte im Internet. Spezialisten des Landesbetriebs Forst Brandenburg anerkannte forstliche Berater sowie die Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse unterstützen bei der Antragstellung, örtlich zuständige Revier- und Oberförstereien vermitteln den Kontakt. Die Antragsfrist endet am 15. Februar. 

Deutschlandweit eine Milliarde Schäden

Schäden in Höhe von rund einer Milliarde Euro hinterlässt Friedericke in Deutschland, schätzt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Von diesem versicherten Schadensvolumen entfallen 900 Millionen Euro auf Gebäude- und andere Sachschäden und 100 Millionen Euro auf Schäden an Kraftfahrzeugen, gibt der GDV an. Damit hat sich die erste Schadensschätzung nach dem Sturm von 500 Millionen verdoppelt.

Mit Material von GDV, MLUL Brandenburg

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